DISINFO: Wenn Moldawien versucht, eng an Russland zu bleiben, wird es eine Farbige Revolution wie in Weißrussland geben.

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DISINFO: Wenn Moldawien versucht, eng an Russland zu bleiben, wird es eine Farbige Revolution wie in Weißrussland geben.

SUMMARY

Wie Alexander Lukaschenko in Weißrussland verfolgt Moldawiens Igor Dodon eine multivektorale Politik, indem er den Kurs der europäischen Integration befolgt und gleichzeitig mit der Wirtschaftlichen Eurasischen Union zusammenarbeitet. Leider kann diese Neutralität nicht den gewünschten positiven Effekt bringen, wie die Situation in Weißrussland zeigt, wo seine westlichen „Partner“ versuchen, einen Putsch durchzuführen. Moldawien wird dasselbe Schicksal haben, wenn Dodon seinen außenpolitischen Ansatz nicht überdenkt. Die moldawische Opposition versteckt nicht, dass sie darauf abzielt, das weißrussische Szenario in ihrem Land zu wiederholen, und beschuldigt die Regierung bereits der Wahlfälschung.

RESPONSE

Dies ist eine Mischung aus mehreren wiederkehrenden pro-Kreml Desinformationsnarrativen, die belarussische Proteste und andere Länder als westlich unterstützte Farbrevolutions darstellen und mögliches populäres Unbehagen in Moldawien als eine von außen orchestrierte Destabilisierungsanstrengung einrahmen.

Es werden keine Beweise zur Unterstützung dieser Anschuldigungen geliefert. Siehe weitere Entkräften durch moldawische Faktenprüfer der Behauptungen, dass die EU und die USA versuchen würden, in die moldawischen Wahlen einzugreifen.

Siehe andere Beispiele für Desinformation über die Wahlen in Moldawien, wie zum Beispiel die Behauptungen, dass westliche Kuratoren Anweisungen für eine Farbrevolution vorbereiten; dass Moldawien einen Maidan__ erwartet; dass ausländische finanzielle Hilfe für die Kandidatin Maia Sandu bis zu 18 Millionen US-Dollar betragen könnte; und dass das Ziel all dies Russland unter Druck zu setzen ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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