DISINFO: Ausländische finanzielle Unterstützung für Maia Sandu könnte bis zu 18 Millionen US-Dollar betragen.

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DISINFO: Ausländische finanzielle Unterstützung für Maia Sandu könnte bis zu 18 Millionen US-Dollar betragen.

SUMMARY

Maia Sandu erwähnt nicht die ausländische Unterstützung, die ihr für den Präsidentschaftswahlkampf zugewiesen wurde. Laut verschiedenen Experten könnte diese Hilfe astronomische 18 Millionen Dollar erreichen, von denen der Großteil in Form von Zuschüssen an Dutzende von Organisationen und Einzelpersonen verteilt ist, von denen einige direkt ihre Kampagne unterstützen, während der Rest direkt für sie propaganda macht oder ihren Hauptgegner, den aktuellen Präsidenten, „auslöscht“.

RESPONSE

Die Behauptung wird ohne Beweise erhoben. Ein wiederkehrendes Desinformationsnarrativ über pro-westliche Kandidaten bei den Wahlen im postsowjetischen Raum, in diesem Fall in Moldau, das behauptet, sie würden von außen finanziert.

In Moldau ist die Finanzierung von Parteien aus ausländischen Quellen verboten und wenn eine solche Verletzung festgestellt wird, werden die Kandidaten von der Wahlkampagne ausgeschlossen.

Die pro-europäische Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen in Moldau, die am 1. November stattfanden, Maia Sandu, war sowohl vor als auch während der Wahlkampagne Ziel von Desinformation, die behauptete, sie habe Geld von George Soros erhalten oder dass sie von der CIA überwacht wird. Maia Sandu und ihr Gegner, der derzeitige Präsident Igor Dodon, werden im zweiten Wahlgang aufeinandertreffen, der am 15. November stattfinden wird.

Lesen Sie ähnliche Fälle, die behaupten, dass PACE die Grundlage für das belarussische Szenario in Moldau geschaffen hat, die USA eine Farbrevolution in Moldau vorbereiten, oder dass die EU Moldau Anweisungen zur Durchführung von Wahlen geschickt hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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