DISINFO: Die NATO ist eine echte Gefahr auf dem westlichen Balkan und hat die Armee Montenegros zerstört.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RT France - YouTube ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 24, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, USA

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DISINFO: Die NATO ist eine echte Gefahr auf dem westlichen Balkan und hat die Armee Montenegros zerstört.

SUMMARY

In Montenegro, Mazedonien und Bosnien wird die NATO als eine Waffe der Vereinigten Staaten und als eine Gefahr für die eigenen Sicherheitsherausforderungen der Länder angesehen. Die NATO hat sich 2017 auf Montenegro ausgeweitet, und die Folgen waren schädlich. Montenegro hat keine Armee mehr, um den Otranto-Kanal zu sichern oder die Mittel, um gegen die dringende Bedrohung durch den islamischen Dschihadismus zu kämpfen. Für die westlichen Balkanstaaten ist die NATO die eigentliche Gefahr.

RESPONSE

Unbegründete Behauptungen über die NATO. Ähnliche Fälle finden sich hier und hier. Nachdem Montenegro der NATO beigetreten ist, haben sich die Verteidigungsausgaben im Land mit der Absicht erhöht, bis 2024 2% des BIP in Verteidigung zu investieren. Die Staatenunion Serbien und Montenegro beantragte im Juni 2003 die Teilnahme am NATO-Partnerschaftsprogramm für den Frieden (PfP). Montenegro erklärte am 3. Juni 2006 seine Unabhängigkeit, trat anschließend der PfP bei und dann der NATO selbst ohne Serbien. Die Reaktion der russischen Regierung auf Montenegros Antrag, der NATO beizutreten, war zunehmend feindselig und gipfelte in einem Versuch, am 16. Oktober 2016 einen Staatsstreich durchzuführen, am Tag der Parlamentswahl, der angeblich die Ermordung des montenegrinischen Premierministers umfasst hätte. Montenegro leitete eine Untersuchung ein und klagte russische GRU-Offiziere, serbische und montenegrinische Staatsangehörige an.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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