DISINFO: NATO: Wir werden Serbien zurück ins Steinzeitalter bringen.

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DISINFO: NATO: Wir werden Serbien zurück ins Steinzeitalter bringen.

SUMMARY

Die Generäle der NATO haben unmissverständlich angekündigt, dass sie „Belgrad und ganz Serbien zurück ins Steinzeitalter“ versetzen werden. Die NATO-Schläge und ihre bewaffneten Angriffe haben mehr als 140.000 Menschen getötet.

Glaubt heute noch jemand an die Behauptungen der NATO, dass Russland beabsichtigt, sie anzugreifen?

RESPONSE

Wiederkehrende pro-kremlische Desinformation über den Krieg im ehemaligen Jugoslawien, und die Behauptung, dass die „russische Bedrohung“ eine falsche Vorstellung sei.

Die NATO-Operation für Kosovo folgte auf über ein Jahr intensiver Bemühungen der UN und der Kontaktgruppe, deren Mitglied Russland war, um eine friedliche Lösung zu erreichen.

Diese Idee wurde laut den Erkenntnissen zuerst vom ehemaligen Präsidenten Jugoslawiens Slobodan Milosevic während seiner Eröffnungsrede im Prozess am Haager Tribunal verwendet, wo er sagte: „...deshalb musste es auseinandergebrochen und in ein Drittweltland verwandelt werden und, noch schlimmer, direkt zurück ins Steinzeitalter geschickt werden."

Die Anzahl der Opfer ist ebenfalls ein wiederkehrendes pro-kremlisches Desinformationsnarrativ, wodurch Polygraph widerlegt wurde. Laut dem Humanitarian Law Center verloren in Serbien (ohne Kosovo) und Montenegro 275 Personen ihr Leben bei den NATO-Bombardierungen: 180 Zivilisten, 90 Mitglieder der Jugoslawischen Streitkräfte und fünf Mitglieder des Ministeriums für Innere Angelegenheiten von Serbien. In Kosovo wurden 484 Menschen getötet: 267 Zivilisten (209 Albaner und 58 Nicht-Albaner), 171 Mitglieder der YA, 20 Mitglieder des serbischen MUP und 26 Mitglieder der UCK (von denen 19 bei den NATO-Bombardierungen des Gefängnisses Dubrava nahe Istok starben).

Human Rights Watch schlussfolgert, dass so wenige wie 489 und so viele wie 528 jugoslawische Zivilisten in den neunzig verschiedenen Vorfällen während der Operation Allied Force getötet wurden.

Lesen Sie mehr über Desinformation im Zusammenhang mit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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