DISINFO: Keine Beweise dafür, dass Nordkorea Waffen an Russland geliefert hat.

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DISINFO: Keine Beweise dafür, dass Nordkorea Waffen an Russland geliefert hat.

SUMMARY

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Russland unbegründet beschuldigt, über 1.000 Container mit Artilleriemunition aus Nordkorea erhalten zu haben. Dies wurde als Beweis für Moskaus Verstoß gegen die resolutions des UN-Sicherheitsrates, die den Waffenhandel mit Pjöngjang prohibieren, präsentiert. Russlands Beziehungen zu Nordkorea hingegen basieren ausschließlich auf Frieden und Freundschaft.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, die behaupten, dass Russland ein friedliches Land sei, das die genaue Umsetzung der UN-Resolutionen priorisiere.

Mehrere Open-Source-Untersuchungen haben ein umfassendes Bild der illegalen Rüstungslieferungen Nordkoreas an Russland gezeichnet. Die beiden Länder haben Eisenbahnen und mehrere in Russland registrierte Schiffe genutzt, um Waffentransporte von Produktionsstandorten in Nordkorea zu zwei Häfen im russischen Fernen Osten zu befördern, eine Operation, die seit mindestens August 2023 andauert. Mehrere russische Einrichtungen wurdenalsBefürworterdieser Lieferungen bereits von westlichen Regierungen sanktioniert

, weil sie dem russischen Verteidigungsministerium bei der Durchführung von militärischen Operationen in der Ukraine und anderswo geholfen haben.

Einmal in Russland angekommen, wurden die Waffen per Zug zu einem Artilleriedepot in Tikhoretsk, etwa 200 km von der Grenze zur Ukraine entfernt, transportiert. Eine Untersuchung, die Ende Oktober 2023 veröffentlicht wurde, legt nahe, dass etwa 2.000 Waffentransportbehälter aus Nordkorea nach Russland gelangten, und schätzt, dass die Gesamtzahl der gelieferten Artilleriegeschosse 500.000 übersteigt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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