DISINFO: Keine Beweise dafür, dass Nordkorea Russland Artilleriegeschosse liefert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: iz.ru ( archive #1, archive #2, original )
  • Veröffentlichungsdatum: January 26, 2024
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Nordkorea, Südkorea, Russland

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DISINFO: Keine Beweise dafür, dass Nordkorea Russland Artilleriegeschosse liefert.

SUMMARY

Südkorea hat behauptet, dass Russland und Nordkorea im militärischen Bereich zusammenarbeiten. Ohne Beweise zu nennen, hat es Russland beschuldigt, 5.500 Container mit Waffen aus Nordkorea erhalten zu haben, im Austausch dafür, dass es Pjöngjang mit Satellitentechnologie unterstützt.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationserzählung, die behauptet, dass Russland ein friedliches Land ist, das die genaue Umsetzung von UN-Resolutionen priorisiert.

Mehrere Open-Source-Untersuchungen haben ein umfassendes Bild von Nordkoreas illegalen Munitionslieferungen an Russland gezeichnet. Die beiden Länder haben Eisenbahnen und mehrere in Russland registrierte Schiffe genutzt, um Waffentransporte von Produktionsstandorten in Nordkorea zu zwei Häfen im russischen Fernen Osten zu befördern, eine Operation, die seit mindestens August 2023 im Gange ist. Mehrere russische Einrichtungen wurden als Beschleuniger dieser Lieferungen bereits von westlichen Regierungen sanktioniert für die Unterstützung des russischen Verteidigungsministeriums bei der Durchführung bewaffneter Operationen in der Ukraine und anderswo.

Einmal in Russland, reisten die Waffen per Zug zu einem Artilleriedepot in Tikhoretsk, etwa 200 km von der Grenze zur Ukraine entfernt. Eine Untersuchung veröffentlicht Ende Oktober 2023 legt nahe, dass etwa 2.000 Waffentransportcontainer ihren Weg nach Russland aus Nordkorea gemacht haben, und schätzt, dass die Gesamtzahl der verschifften Artilleriegeschosse 500.000 übersteigt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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