DISINFO: Kein Beweis, dass Nawalny vergiftet wurde.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Katehon - Arabic ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 14, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: Frankreich, Schweden, Deutschland, Russland

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DISINFO: Kein Beweis, dass Nawalny vergiftet wurde.

SUMMARY

Wir erleben eine sehr gefährliche Phase politischen Drucks auf Russland… Die Behauptungen, dass (Alexei) Navalny vergiftet wurde, sind nicht durch Beweise untermauert.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über die Vergiftung von Alexei Nawalny, die westliche Regierungen und Institutionen als von Natur aus russophob darstellen und versuchen, Russland zu schädigen und einzuschließen. Klinische Ergebnisse im Charité-Krankenhaus wiesen darauf hin, dass Nawalny mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Inhibitoren vergiftet wurde. Nachfolgende toxikologische Tests lieferten unmissverständliche Beweise für ein chemisches Nervengift der Novichok-Gruppe in den Blutproben von Alexei Nawalny. Darüber hinaus bestätigten Fachlabore in Frankreich und Schweden in einer unabhängigen Überprüfung, dass Nawalny mit Novichok vergiftet wurde. Lesen Sie ähnliche Fälle, die behaupten, dass Nawalny nicht mit Novichok vergiftet wurde und russische Geheimdienste nicht beteiligt sind, oder dass der Alexei Nawalny, ursprünglich ein anti-russisches Projekt, von seinen Sponsoren vergiftet wurde und dass der Westen ein Interesse am Tod von Nawalny hat, um eine neue Welle von Sanktionen gegen Russlandauszulösen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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