DISINFO: Putins Direkte Linie Pressekonferenz beweist, dass es in Russland keine Zensur gibt.

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DISINFO: Putins Direkte Linie Pressekonferenz beweist, dass es in Russland keine Zensur gibt.

SUMMARY

Es stellt sich heraus, dass es in Russland keine Zensur gibt. Während der jährlichen Direkten Linie Pressekonferenz von Präsident Putin konnte jeder, einschließlich westlicher Journalisten, dem russischen Führer jede beliebige Frage stellen, egal wie schwierig.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, die Russland fälschlicherweise als Schutzmacht der Pressefreiheit darstellen. Es ist ein kleiner Versuch, eine schwer choreografierte Show mit einer gelegentlichen "waghalsigen" Frage durch echte Meinungsfreiheit zu ersetzen. Sehen Sie unsere aktuellen Analysen zur immer härteren Zensur und dem Druck auf unabhängige Medien in Russland.

Es gibt einen überwältigenden Konsens unter international anerkannten Medien- und Menschenrechtsüberwachungsorganisationen, einschließlich Reporter ohne Grenzen, Freedom House, IREX und Amnesty International, dass politischer Druck, Verfolgung durch die Behörden, Online- und Offline-Zensur, staatliche Kontrolle oder direkte Eigentümerschaft von Medien und Selbstzensur systemische Probleme in der Medienlandschaft Russlands seit der Auflösung der Sowjetunion sind und bis heute bleiben. Die Pressefreiheit in Russland wird von Freedom House und Reporter ohne Grenzen konstant unter den niedrigsten Werten der EU-Mitgliedstaaten eingestuft.

In ihrem aktuellsten Pressefreiheitsindex rangierte Reporter ohne Grenzen Russland weltweit auf Platz 164, nur über dem Irak und Saudi-Arabien. Der Grad der Medienfreiheit im Land wurde wie folgt beschrieben:

"Seit Russland im Februar 2022 die Ukraine überfallen hat, sind fast alle unabhängigen Medien verboten, blockiert und/oder als 'ausländische Agenten' oder 'unerwünschte Organisationen' deklariert worden. Alle anderen unterliegen der militärischen Zensur."

Siehe verwandte Fälle: Journalisten sterben in Europa, während der Westen heuchlerisch Russland für mangelnde Medienfreiheit verurteilt; Meduza agiert vollständig und ohne Diskriminierung in Russland; Es gibt keine Pressefreiheit im Westen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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