DISINFO: Russlands nukleare Stationierung in Belarus ist eine Reaktion auf den Expansionismus der NATO.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputniknews.lat ( archive #1, archive #2, original )
  • Veröffentlichungsdatum: April 03, 2023
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Weißrussland, USA, Vereinigtes Königreich, EU, Kanada

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DISINFO: Russlands nukleare Stationierung in Belarus ist eine Reaktion auf den Expansionismus der NATO.

SUMMARY

Russlands Einsatz von nuklearen Waffen in Weißrussland kann als Moskaus Antwort auf die Expansion der NATO in den letzten 30 Jahren an die Grenzen des eurasischen Landes angesehen werden.

RESPONSE

Pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über NATO und eingeschlossenes Russland.

Die Darstellung der Versuche, Atomwaffen in Weißrussland zu stationieren, als “Reaktion auf die NATO-Expansion” ist ein vorgefertigtes Argument, um Russlands nukleare Kriegshetze zu rechtfertigen, Teil einer breiteren Desinformationskampagne, die darauf abzielt, westliche Nationen zu zwingen, die Hilfe für die Ukraine zur Selbstverteidigung gegen russische Aggression einzustellen.

Obwohl Wladimir Putin verlautbart hat, dass Russland am 25. März 2023 Atomwaffen auf belarussischen Einrichtungen stationieren wird, deren Bau bis zum 1. Juli abgeschlossen sein wird – eine Behauptung, die danach von anderen russischen und belarussischen Beamten wiederholt wurde -, stehen Experten sehr skeptisch gegenüber der Durchführbarkeit dieses Schrittes, da es keine Hinweise auf Schritte in dieser Hinsicht gibt.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative in unserer Datenbank, wie etwa die Behauptungen, dass NATO das Vertrauen in den neuen START-Vertrag zerstört hat, dass die nukleare Rhetorik westlicher Führer zunehmend wütender wird, dass die Ukraine NATO um präemptive nukleare Angriffe gegen Russland gebeten hat oder dass Russland niemanden mit Atomwaffen bedroht.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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