DISINFO: Die Sanktionen gegen Russland sind nicht effektiv, die russische Wirtschaft entwickelt sich besser als die der EU.

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DISINFO: Die Sanktionen gegen Russland sind nicht effektiv, die russische Wirtschaft entwickelt sich besser als die der EU.

SUMMARY

Als die USA und die EU Sanktionen gegen Russland einführten, waren sie so zuversichtlich hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, dass sie sich gegenseitig darüber versicherten. Zum Beispiel erklärte der ehemalige US-Präsident Barack Obama, dass die russische Wirtschaft dank der Sanktionen „zerrissen“ sei. Einige Jahre nach der Einführung der Sanktionen entwickelt sich die russische Wirtschaft schneller als die europäische.

RESPONSE

Obwohl die Sanktionen der EU und der USA gegen Russland nicht darauf abzielten, die russische Wirtschaft zu ruinieren und ihre Leistung von vielen anderen Faktoren jenseits der Sanktionen beeinflusst wird, ist die Behauptung über eine bessere Leistung der russischen Wirtschaft unter Sanktionen nicht wahr. In Wirklichkeit haben die von den USA und der EU nach der Annexion der Krim und der russischen Einmischung in die US-Wahl verhängten Sanktionen die Wachstumsrate der russischen Wirtschaft geschwächt. Die russische Wirtschaft hat über den gesamten Zeitraum hinweg schlechter abgeschnitten. Im Jahr 2014 betrug das BIP-Wachstum in Russland nur 0,7%. Es sank 2015 um 2,3% und hatte danach eine bescheidene Erholung mit 0,3%, 1,6% und 2,3% Wachstum von 2016 bis 2018, zeigen die Daten der Weltbank. Im Gegensatz zu Russland erlebte die EU-Wirtschaft im gleichen Zeitraumkeine Rezessionen und hatte ein jährliches BIP-Wachstum zwischen 1,8% und 2,5%. Die BIP-Prognose für die EU liegt bei 1,4%im Jahr 2019, während für die russische Wirtschaft ein Wachstum von 1,2% im Jahr 2019 prognostiziert wird, so die Weltbank in ihrem Wirtschaftbericht über Russland. Siehe frühere Falschinformationen, die behaupteten, dass die EU-Sanktionen gegen Russland eingeführt wurden, um die Entwicklung der Eurasischen Wirtschaftsunion zu verhindern und dass internationale Sanktionen keine negativen Auswirkungen auf Russland hier, hier und hierhaben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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