DISINFO: Die EU-Sanktionen gegen Russland wurden eingeführt, um die Entwicklung der Eurasischen Wirtschaftsunion zu verhindern.

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DISINFO: Die EU-Sanktionen gegen Russland wurden eingeführt, um die Entwicklung der Eurasischen Wirtschaftsunion zu verhindern.

SUMMARY

Die Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion wurde von Brüssel als Kriegserklärung betrachtet. Die post-sowjetische Integration provozierte die Wut der EU. Dies ist einer der Hauptgründe, wenn nicht der entscheidende, für die EU-Sanktionen gegen Russland.

RESPONSE

Diese Botschaft ist eine Verschwörung, die mit wiederkehrenden pro-kremlischen Narrativen über die anti-russischen Aktivitäten des Westens und Versuche, Russlands Beziehungen zu seinen Verbündeten zu stören, übereinstimmt.

Der Gründungsvertrag der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) wurde am 29. Mai 2014 von Weißrussland, Kasachstan und Russland unterzeichnet, später kamen Kirgisistan und Armenien hinzu. Die EAWU trat am 1. Januar 2015 in Kraft. Ihre Gründung hat jedoch nichts mit den Gründen für die Sanktionen der EU gegen Russland zu tun. Die erste Runde von EU-Sanktionen gegen Russland wurde am 17. März 2014 eingeführt. Die ersten Verbote und das Einfrieren von Vermögenswerten wurden gegen Personen verhängt, die an Handlungen gegen die territoriale Integrität der Ukraine beteiligt waren, nach der illegalen Annexion der Krim durch Russland. Später, im Juli 2014, in Anbetracht der destabilisierten Situation in der Ostukraine durch Russlands Handlungen, hat die EU wirtschaftliche Sanktionen verhängt und diese im September 2014 verstärkt. Im März 2015 verknüpfte der Europäische Rat die Dauer dieser wirtschaftlichen Einschränkungen mit der vollständigen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen.

Der Rat der EU ist in dieser Hinsicht deutlich: "Seit März 2014 hat die EU schrittweise restriktive Maßnahmen gegen Russland verhängt. Die Maßnahmen wurden als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und die absichtliche Destabilisierung der Ukraine beschlossen." Erfahren Sie mehr über die Sanktionen der EU gegen Russland in der Ukraine-Krise.

Sie können frühere Desinformationsfälle lesen, in denen behauptet wurde, dass 'alte' EU-Mitgliedstaaten Sanktionen gegen Russland nach der Provokation des Absturzes von MH17 durch die Ukraine hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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