DISINFO: Die Situation mit Navalny ist eine massive Desinformationskampagne westlicher Länder.

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DISINFO: Die Situation mit Navalny ist eine massive Desinformationskampagne westlicher Länder.

SUMMARY

Westeuropäische Länder, die Führung dieser Länder, Beamte, Bildungseinrichtungen und Gruppen, die von westlichen Ländern geleitet werden, haben eine massive Desinformationskampagne über die Situation des russischen Bürgers Nawalny gestartet.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsnarrative zur Vergiftung von Alexei Navalny, die westliche Regierungen und Institutionen als grundsätzlich russophob darstellen und versuchen, Russland zu schaden. Eine prominente russische Oppositionsfigur, Alexei Navalny, erkrankte während eines Fluges von Sibirien nach Moskau am 20. August. Zunächst in Omsk ins Krankenhaus eingeliefert, wurde er auf Wunsch seiner Familie in das Charité-Krankenhaus in Berlin übertragen. Klinische Befunde im Charité-Krankenhaus deuteten darauf hin, dass Navalny mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Hemmer vergiftet worden war. Nachfolgende toxikologische Tests lieferten eindeutige Beweise für einen chemischen Nervenkampfstoff der Novichok-Gruppe in den Blutproben von Alexei Navalny. Die Europäische Union verurteilte die Vergiftung von Alexei Navalny aufs Schärfste. Pro-kremlische Desinformation versucht, diese Geschichte mit verschiedenen Faktoren zu verknüpfen - dem Kampf der USA gegen den russischen Impfstoff, oder dem Kampf gegen Nord Stream 2. Siehe verwandte Desinformationsfälle, die behaupten, dass der Westen Russland fälschlicherweise der Vergiftung Navalnys beschuldigen wird, wie bei Skripal und Litvinenko; dass der Westen ein Interesse am Tod von Navalny hat, um eine neue Welle von Sanktionen gegen Russland auszulösen, dass der Westen einen Vorwand benötigte, um Sanktionen gegen Russland zu verhängen, und dass es keine Beweise dafür gibt, dass Navalny vergiftet wurde

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RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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