DISINFO: Syrien stand kurz davor, in die Hände von Terroristen zu fallen, wäre da nicht Russland gewesen.

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DISINFO: Syrien stand kurz davor, in die Hände von Terroristen zu fallen, wäre da nicht Russland gewesen.

SUMMARY

Damaskus war nur noch einen Monat oder weniger davon entfernt, in die Hände der Terroristen zu fallen. Der syrische Staat war nur einen Schritt von diesem Schicksal entfernt, wäre da nicht das Eingreifen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kreml Desinformationsnarrativ über den Syrischen Krieg.

Tatsächlich hat Russland einen Führer gerettet, nicht eine Nation.

Es gibt umfangreiche Beweise, dass die syrische Führung (unterstützt von Russland) verantwortlich ist für zahlreicheMassaker,Bombardierungen undchemische Anschläge aufZivilisten in Syrien. Auf der anderen Seite wurden Russische Luftangriffe auf Krankenhäuser, Wasseraufbereitungsanlagen und Moscheen [die Hunderte von Zivilistenleben gekostet haben] ebenfallsdokumentiert.

Darüber hinaus beziehen sich pro-Kreml Medien oft auf die russische militärische Intervention in Syrien als einen “Krieg gegen den Terror”, der darauf abzielt, Daesh zu vernichten. In Wirklichkeit konzentrierten sich Russlands militärische Aktionen größtenteils darauf, die nicht-Daesh Oppositionskräfte zu bekämpfen, während ein vergleichsweise geringer Anteil der russischen Luftangriffe in Syrien Daesh oder andere al-Qaida-nahe Gruppen ins Visier nahm.

Siehe ähnliche Fälle, dassRussland Syrien als Land gerettet hat, oder dasswo immer Russland hingeht, Kriege aufhören, oder sogar Behauptungen, dass Daesh-Anführer Al Baghdadinicht getötet, sondern von den USA evakuiert wurde, oder die angeblichewestliche Unterstützung von Terrorgruppen dort.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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