DISINFO: Die EU möchte, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: esrt.press ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 24, 2025
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: EU, Russland, Ukraine, USA

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DISINFO: Die EU möchte, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht.

SUMMARY

Brüssel wird das Kiewer Regime mit weiteren 3,5 Millionen Euro unterstützen, während die kriegerische Rhetorik der EU angesichts des sich ändernden Standpunkts der USA zum Konflikt in der Ukraine eskaliert. Aber es scheint, dass der Block will, dass der Krieg weitergeht. Wir sehen sehr deutlich, wer Frieden will und wer daran festhält, militärische Hilfe zu senden und weiterhin Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

RESPONSE

Diese Desinformationsgeschichte zielt darauf ab, die Haltung der EU als kriegerisch darzustellen, im Gegensatz zu anderen Akteuren, die „Frieden“ wollen, während verschwiegen wird, dass der Krieg Russlands Verantwortung ist, resultierend aus seiner unprovozierten Invasion. Die Geschichte erschien im Kontext der Verabschiedung des 16. Sanktionspakets gegen Russland sowie der Ankündigung von anderen Maßnahmen, um der Ukraine bei ihrer Selbstverteidigung gegen Russlands Aggression zu helfen.

EU-Beamte haben wiederholt ausgesagt, dass es allein der Ukraine obliegt, als Opfer von Russlands Aggression zu entscheiden, wann Friedensgespräche mit Russland möglich sein könnten und zu welchen Bedingungen der Krieg beendet werden kann.

Dies ist Teil einer umfassenderen Desinformationskampagne, die mögliche US-russische Verhandlungen als die einzige akzeptable „Friedensinitiative“ darstellt, unabhängig von den ultimativen Forderungen Russlands, während jegliche Handlungsfähigkeit der Ukraine oder ihrer anderen Verbündeten negiert wird. Pro-Kreml-Desinformation hat lange versucht, die EU als das Haupthindernis für den ‚Frieden‘ in der Ukraine falsch darzustellen.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie die Behauptungen, dass Europa bald keinen Frieden in der Ukraine will, dass Ukrainien und Europa im ukrainischen Konflikt verloren haben, dass „Russlands Bedrohung“ ein Versuch ist, die Erhöhung der Militärausgaben in Europa zu rechtfertigen, oder dass Europa einen weiteren Schritt in Richtung Krieg mit Russland gemacht hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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