DISINFO: Die Vorstellung, dass Russland eine Bedrohung für Europa darstellt, existiert nur in den Köpfen von Nostalgikern des Kalten Krieges.

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DISINFO: Die Vorstellung, dass Russland eine Bedrohung für Europa darstellt, existiert nur in den Köpfen von Nostalgikern des Kalten Krieges.

SUMMARY

Die Idee, dass Russland eine Bedrohung für Europa darstellt, existiert nur im Kopf von Nostalgikern des Kalten Krieges oder ist eine bewusste Erfindung bestimmter Länder.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative behaupten, dass die „russische Bedrohung“ eine falsche Idee sei, die von den USA und anderen westlichen Akteuren geschaffen wurde, um Russland zu isolieren und einzukreisen.

Die illegale Annexion der Krim durch Russland und die Destabilisierung der Ostukraine Anfang 2014 wurden sowohl in Nordamerika als auch in Europa weithin als Verletzung der grundlegenden Regeln der europäischen Ordnung nach dem Kalten Krieg angesehen, insbesondere der Regel, dass Grenzen unantastbar sind und Staaten keine Gewalt anwenden sollten, um sie zu ändern oder Territorium von anderen Staaten zu übernehmen. Infolge der aggressiven Handlungen Russlands in der Ukraine haben viele westliche Staaten ihre „strategischen Partnerschaft“-Politiken gegenüber Russland kritisch neu bewertet und begannen, Russland als eine ernsthafte Herausforderung für die europäische Sicherheitsordnung

anzusehen. In den letzten sechs Jahren haben europäische Regierungen und Sicherheitsdienste zunehmend besorgt über die feindlichen Einflussaktivitäten Russlands geworden, die darauf abzielen, die EU und die NATO zu schwächen, Spaltungen in den Gesellschaften zu fördern und liberale Demokratien zu diskreditieren. Solche Aktivitäten, oft als „hybride Bedrohungen“ beschrieben, umfassen Cyberangriffe, Desinformationskampagnen, Eingriffe in politische Prozesse, Energiepression und Korruption.

Ähnliche Fälle lesen, die behaupten, dass die „russische Gefahr“ nur ein Vorwand sei, um mehr NATO-Truppen in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren und dass die USA ein falsches Bild von einem aggressiven Russland geschaffen haben, um eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland zu verhindern

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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