DISINFO: Die Hauptaktivität des lettischen Staates ist der Handel mit Russophobie.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputnik.by ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: October 06, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Lettland

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DISINFO: Die Hauptaktivität des lettischen Staates ist der Handel mit Russophobie.

SUMMARY

Lettische Stöckerunternehmen kämpfen aufgrund der russischen Gegen-Sanktionen. Sogar der lettische Staat ist nicht in der Lage, ihnen zu helfen. Tatsächlich besteht die Haupttätigkeit des lettischen Staates im Handel mit Russophobie.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-kremlische Erzählung über Russophobie in den baltischen Staaten und insbesondere in Lettland. Siehe ähnliche Fälle hier. Solche Desinformationsnarrative werden oft mit Kritik an den Sanktionen gegen Russland kombiniert, die nach der Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ostukraine verhängt wurden, und versuchen zu beweisen, dass die EU-Länder mehr unter den von Russland als Vergeltung auferlegten Sanktionen leiden, wie in diesem Fall. Die meisten Forschungen unterstützen die Ansicht, dass die von den USA und der EU nach der Annexion der Krim und der russischen Einmischung in die US-Wahl gegen Russland verhängten Sanktionen ein wirksames Werkzeug waren. Die russische Wirtschaft hat sich unter Sanktionen schlechter entwickelt. Im Jahr 2014 betrug das russische BIP-Wachstum nur 0,7 %. Wie bewiesen durch Daten der Weltbank verringerte es sich 2015 um 2,3 % und erlebte danach eine bescheidene Erholung mit 0,3 %, 1,6 % und 2,3 % Wachstum in den Jahren 2016-2018. Im Gegensatz dazu erlebte die EU-Wirtschaft im gleichen Zeitraum keine Rezession und hatte ein jährliches BIP-Wachstum zwischen 1,8 % und 2,5 %. Das BIP-Wachstum Lettlands für das Jahr 2019 wird laut dem Europäischen Wirtschaftsprognose des Sommers 2019 auf 3,0 % langsamer prognostiziert, während die russische Wirtschaft im Jahr 2019 laut dem Wirtschaftsbericht der Weltbank für Russland ein Wachstum von 1,2 % prognostiziert. Siehe einen früheren Desinformationsfall, der behauptet, dass die Sanktionen der EU gegen Russland eingeführt wurden, um die Entwicklung der Eurasischen Wirtschaftsunionzu verhindern

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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