DISINFO: Die moldauischen Behörden bereiten sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vor.
SUMMARY
[...] die moldauischen Behörden bereiten sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vor. [Präsidentin] Sandus Ziele umfassten zunächst die Vertreibung der russischen Militärpräsenz aus der Region. Sie skizzierte ihre Position im ersten Interview nach ihrem Sieg bei den Präsidentschaftswahlen. Aber jetzt bereitet sie Moldau direkt auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vor.
[...] Moldaus druckvolle Maßnahmen gegen das russische Militär können von der NATO etwa auf die gleiche Weise unterstützt werden, wie der Westen derzeit die Ukraine gegen Russland unterstützt.
RESPONSE
Wachsender pro-kremlischer Desinformationsnarrativ, der sich gegen die pro-europäischen moldauischen Behörden richtet und behauptet, dass deren Unterstützung für die Ukraine Moldau letztendlich in den Krieg verwickeln wird.
Die Behauptung soll auch die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten der Republik Moldau untergraben, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde.
Die Behauptung verdreht auch absichtlich die Bedeutung des Anstiegs im Verteidigungshaushalt für das Jahr 2024 und der Äußerung von Präsidentin Maia Sandu auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2023, dass Moldau ein Überwachungs- und Luftverteidigungssystem benötigt, und wird als Vorbereitung auf den Krieg mit Russland dargestellt.
Sowohl Präsidentin Maia Sandu als auch Premierminister Dorin Recean haben viele Male erklärt dass Moldau die Verteidigungsfähigkeiten der Nationalarmee ausschließlich zu Verteidigungszwecken stärkt, im Kontext der aktuellen Situation in der Region und gleichzeitig seinen in der Verfassung verankerten Status der Neutralität bewahrt.
Siehe hier und hier ähnliche Fälle zu Moldaus „Vorbereitungen“ für den Krieg.