DISINFO: Der Westen kritisiert den russischen Impfstoff, weil deren Unternehmen Milliarden von Dollar verlieren werden.

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DISINFO: Der Westen kritisiert den russischen Impfstoff, weil deren Unternehmen Milliarden von Dollar verlieren werden.

SUMMARY

Es wäre einfach naiv zu erwarten, dass andere Länder positiv auf die Registrierung des russischen Impfstoffs gegen das Coronavirus reagieren. Dies ist ein direkter Kampf speziell um Geld. Eine andere Reaktion könnte es nicht geben. Es wäre naiv zu erwarten, dass ein recht ernstes Konkurrenzprodukt mit Applaus empfangen wird. Immerhin verlieren spezifische Menschen, spezifische Firmen viele Milliarden Dollar, na ja, welche Art von Reaktion erwarten Sie? Die Reaktion ist vollkommen normal. Es ist, als würde man einen Stock in einen Ameisenhaufen stecken.

RESPONSE

Reservierungen und Kritiken an dem Sputnik V Impfstoff resultieren aus der Tatsache, dass Russland keine großen Studien abgeschlossen hat um die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs zu testen, und die Verteilung eines unzureichend geprüften Impfstoffs könnte Menschen in Gefahr bringen, die ihn erhalten. Die Weltgesundheitsorganisation äußerte einige Vorbehalte über das Verfahren, das Russland befolgte, und begann Gespräche mit den russischen Behörden über die Durchführung einer Überprüfung des Impfstoffs, sich aber weigerte, ihn sofort zu unterstützen. Im August 2020 veröffentlichte die WHO eine Übersicht über COVID-19-Kandidatenimpfstoffe, die das von dem Gamaleya-Forschungsinstitut entwickelte russische Projekt als in Phase 1 der klinischen Erprobung betrachtete. Siehe ähnliche Fälle, die behaupten, dass der Westen den russischen Impfstoff kritisiert, weil er Russlands Überlegenheit nicht akzeptieren kann, oder dass die WHO und Microsoft den russischen Impfstoff gegen das Coronavirus sabotiert haben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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