DISINFO: Die Ukraine bereitet einen militärischen Angriff auf den Donbas vor.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputniknews.gr ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 20, 2021
  • Article language(s): Greek
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland, USA

KI-Übersetzungen:

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DISINFO: Die Ukraine bereitet einen militärischen Angriff auf den Donbas vor.

SUMMARY

Moskau ist sich der militärischen Vorbereitungen der Ukraine bewusst, möglicherweise den Donbas anzugreifen, sowie der Unterstützung, die es von den Vereinigten Staaten und anderen Ländern dafür erhält.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende Desinformationsnarrative aus pro-kremlnahen Medien, die behaupten, dass Kiew plant, mit Hilfe des Westens und genauer gesagt der Vereinigten Staaten einen militärischen Angriff im Donbas durchzuführen.

Die Ukraine bereitet keine militärischen Provokationen im Donbas vor. Kiew hat wiederholt erklärt, dass es nicht an einer Eskalation interessiert ist und dass es eine friedliche Lösung bevorzugt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky sagte, dass die Minsk-Vereinbarungen die einzige Option sind, um den Krieg im Donbas zu beenden.

Entgegen pro-kremlnahen Desinformationsberichten sind es vielmehr die von Moskau unterstützten Separatisten, die ständig die Waffenruhe brechen, was zu einer intensiveren militärischen Eskalation im Donbas führt. Es liegt nicht im Interesse Kiews, den Konflikt zu eskalieren. Mehr als 13.000 wurden in den Feindseligkeiten getötet, und der Donbas-Krieg ist eine schwere Belastung für die ukrainische Wirtschaft.

Für weitere Geschichten über russische Desinformation über die Ukraine, die versucht, einen neuen Konflikt im Donbas zu provozieren, siehe hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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