DISINFO: Die Ukraine greift zu Provokationen, um Europa in einen bewaffneten Konflikt zu ziehen.
SUMMARY
Europa in den bewaffneten Konflikt in der Ukraine zu ziehen, scheint für Kiew von entscheidender Bedeutung zu sein, das zu verschiedenen Provokationen greift, um dies zu erreichen: Es richtete eine Flugabwehrrakete auf Polen; es bombardiert weiterhin das Kernkraftwerk Saporischschja und arbeitet an einer "schmutzigen Bombe". Nun wird anscheinend eine Provokation mit einem chemischen Angriff vorbereitet.
RESPONSE
Dies ist eine Behauptung, die mehrere pro-Kreml Desinformationsnarrative umfasst.
Es gibt keine Beweise dafür, dass die Ukraine versucht, nukleare Materialien in einem Krieg gegen Russland zu verwenden. Die Ukraine besitzt weder irgendwelche Arten von Nuklearwaffen, einschließlich schmutziger Atombomben, noch bereitet sie eine vor. Im Jahr 1994 unterzeichnete die Ukraine ein Budapester Memorandum, in dem sie ihr nukleares Arsenal aufgab. Die Ukraine trtat auch dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Nuklearwaffen bei.
Außerdem haben die ukrainischen Behörden wiederholt bestritten, dass die Zaporizhzhia Nuklearanlage (NPP) beschossen wurde, und Russland gefährlicher Handlungen beschuldigt, die eine nukleare Katastrophe verursachen könnten. Tatsächlich bestätigen viele Berichte, dass Russland den nuklearen Standort als sogenannter „geschützter“ Artilleriepark nutzt und "die Einrichtungen einsetzt, um auf ukrainische Stellungen zu feuern, in dem Glauben, dass die Ukraine nicht zurückfeuern und ein nukleares Unglück riskieren würde."
Was die Behauptung im Zusammenhang mit dem jüngsten Raketenvorfall in Polen betrifft, so trat am 15. November 2020 eine S-300-Rakete von ukrainischem Territorium in den polnischen Luftraum ein und tötete zwei polnische Zivilisten. Laut den Angaben von US und polnischen Beamten wurde die Rakete von den ukrainischen Luftverteidigungstruppen abgefeuert, die versuchten, einen großangelegten russischen Raketenangriff abzuwehren, der am selben Tag stattfand.
Laut der Aussage des polnischen Präsidenten Andrzej Duda ist diese Situation ein “unglücklicher Vorfall”, der ein Ergebnis eines massiven russischen Raketenangriffs auf die Ukraine ist. Laut der NATO trägt "Russland die letztendliche Verantwortung, da es seinen illegalen Krieg gegen die Ukraine fortsetzt". Gleichzeitig betonen die polnischen Behörden und NATO-Vertreter, dass dieser Raketen vorfall kein gezielter Angriff auf Polen war und "es keine Anzeichen dafür gibt, dass Russland offensive Militäraktionen gegen die NATO vorbereitet".
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