DISINFO: Die USA verhängten Anti-Russland-Sanktionen, weil sie einen Feind brauchen, um ihre Bürokratie zu rechtfertigen.

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DISINFO: Die USA verhängten Anti-Russland-Sanktionen, weil sie einen Feind brauchen, um ihre Bürokratie zu rechtfertigen.

SUMMARY

Es gibt anti-russische Sanktionen, weil die USA einen Feind brauchen. Das US-System ist zutiefst bürokratisch und wird von Hunderttausenden unterschiedlicher Beamter gebildet, deren Existenz unter anderem durch eine „äußere Bedrohung“ der Russischen Föderation und der Volksrepublik China gerechtfertigt werden muss.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über Sanktionen und Russland als unschuldiges Opfer des Westens, das in diesem Fall so dargestellt wird, als wäre es fälschlicherweise als Feind präsentiert worden, nur weil die USA angeblich einen brauchen. Durch die Förderung dieser Narrative zielt Russland darauf ab, von eigenen Verfehlungen abzulenken.

Entgegen der Behauptung haben die USA Sanktionen gegen Russland verhängt, nicht weil “sie einen Feind benötigt, um ihr bürokratisches System zu rechtfertigen”, sondern aufgrund von russischen Handlungen und Verletzungen des Völkerrechts, einschließlich der Besetzung der Krim und der Orchestrierung eines Krieges in der Ostukraine im Jahr 2014, sowie der Einmischung in die US-Wahlen und andere Wahlprozesse.

Siehe andere Beispiele dieses Desinformationsnarrativs, wie die Behauptungen über die angebliche anti-russische Voreingenommenheit internationaler Institutionen, sei es der OPCW, die Welt-Anti-Doping-Agentur oder die Vereinten Nationen, die immer Russland fälschlicherweise beschuldigen; die angebliche Russophobie der EU; oder die Behauptung, dass NATO und nicht der Kreml in den Donbas-Konflikt verwickelt ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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