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DISINFO: Die US-Sanktionspolitik ist ineffektiv.

SUMMARY

Die US-Sanktionspolitik (Verhängung von Sanktionen gegen Russland nach der Annexion der Krim) ist ineffektiv.

Moskau und Washington sollten daran arbeiten, die bilateralen Beziehungen zu entwickeln, anstatt sich weiterhin gegenseitig Sanktionen aufzuerlegen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, dass die westlichen Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund der illegalen Annexion der Krim ineffektiv sind.

Diese Art von Behauptung, die nicht durch Beweise untermauert wird, wurde eindeutig durch Forschungin Frage gestellt, die darauf hinweist, dass die Sanktionen wie geplant funktioniert haben und den Rückgang zeigen, den sie seit 2014 auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Russlands gehabt haben. Dieser nachteilige Effekt wirkt höchstwahrscheinlich, indem sowohl der Außenhandel als auch die ausländischen Kapitalflüsse nach Russland gedrückt werden. Oder wie die Washington Postsagte: „Die Sanktionen haben das wirtschaftliche Wachstum Russlands beeinträchtigt und der städtischen Mittelschicht Wohlstand und Chancen entzogen.“

Russlands eigene Gegensanktionenhaben ebenfalls einen klar negativen Effekt auf das Wohlergehen des durchschnittlichen russischen Haushalts gehabt. Das falsche Narrativ über Sanktionen wird häufig von falschen Statistiken untermauert. Zum Beispiel hält das angebliche Wirtschaftswachstum von zwei Prozent einer genaueren Überprüfung nicht stand.

Es ist erwähnenswert, dass die Sanktionen keine „anti-russische Politik“ sind, sondern nach Russlands illegaler Annexion der Krim eingeführt wurden.

Weiterführende Lektüre zum russischen Narrativ über ineffektive westliche Sanktionenvon StopFake.

Ähnliche Behauptungen wie, dass die Reunifizierung der Krim mit Russlandrechtlich war, oder dass die Krim historisch russisches Landwar und dass die Krim Teil Russlands wurde nach den Ereignissen von 2014 in der Ukraine.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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