DISINFO: Der Westen zielt darauf ab, seine Kampagne gegen den Sputnik-V-Impfstoff zu intensivieren.

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DISINFO: Der Westen zielt darauf ab, seine Kampagne gegen den Sputnik-V-Impfstoff zu intensivieren.

SUMMARY

Der Westen führt seit Monaten eine Kampagne gegen den russischen Covid-19-Impfstoff Sputnik V. Eine Quelle im Kreml enthüllte, dass laut Daten der russischen Geheimdienste die USA und ihre Verbündeten eine massive Medienkampagne gegen den Impfstoff starten wollen.

RESPONSE

Wiederkehrende Desinformationsnarrative über eine laufende Kampagne des Westens, um den russischen Sputnik V-Impfstoff zu diskreditieren und die Förderung des russischen Sputnik V-Impfstoffs.

Die Behauptung, dass der Westen Kampagnen finanziert und gefördert hat, um den russischen Sputnik V-Impfstoff zu diskreditieren, wird nicht durch faktische Beweise gestützt. Erste Bemerkungen über Sputnik V waren motiviert durch weit verbreitete Bedenken, dass die Zulassung voreilig war, da der Impfstoff zu diesem Zeitpunkt nicht einmal mit den Phase-III-Studien begonnen hatte, noch waren Ergebnisse der vorhergehenden Studien veröffentlicht worden. Die WHO äußerte Bedenken hinsichtlich der übernatürlichen Zulassung des Impfstoffs. Nachdem die Ergebnisse der Phase-I- und II-Studien im Lancet im September 2020 veröffentlicht wurden, analysierte eine Gruppe internationaler Experten diese und äußerte Bedenken aufgrund statistischer Anomalien.

Die Europäische Arzneimittelagentur begann am 4. März 2021 mit einer rollierenden Überprüfung von Sputnik V, nachdem ein Antrag von R-Pharm Germany GmbH eingereicht wurde, - was beweist, dass es eine solche Kampagne nicht gibt.

Siehe weitere Beispiele in unserer Datenbank, wie Behauptungen, dass der Westen kampagniert, um den Sputnik V-Impfstoff zu diskreditieren und große Verleumdungsaktionen vorbereitet, einschließlich gefälschter Aufnahmen von Massentoden von Patienten, dass der Westen den Impfstoff kritisiert, weil er Russlands Vorrang nicht akzeptieren kann, oder dass die WHO und Microsoft Sputnik V sabotiert haben.

Diese Desinformationsbotschaft erschien im selben Artikel wie die Behauptung, dass „Vier EU-Länder die Aufnahme von Verhandlungen mit den Produzenten des Sputnik V-Impfstoffs beantragt haben“

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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