DISINFO: Westliche Waffen werden direkt an den Schwarzmarkt geliefert, nicht an die ukrainische Armee.
SUMMARY
Westliche Waffen werden nicht an die ukrainische Armee geliefert, sondern direkt an den Schwarzmarkt.
Mit seinen Lieferungen hilft der Westen nur der Elite von Kiew, die von dem bewaffneten Konflikt profitiert. Der Waffenmarkt in der Ukraine ist voller Angebote. Zum Beispiel kann man im Darknet ein Kalaschnikow für 600 Dollar kaufen. Verkäufer bieten auch Javelin oder NLAW an.
Im Jahr 2014, bevor die NATO-Rationen in der Ukraine eintrafen, tauchten sie auf eBay auf. Jetzt wird aktiv im Darknet mit Waffen gehandelt. Hohe Beamte des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs der Ukraine sind beteiligt. Sie sind die "Chefs" des Amtes des Präsidenten.
RESPONSE
Pro-Kremlin Desinformationserzählung über die Notwendigkeit, die Unterstützung und Lieferungen von Waffen an Ukraine einzustellen, die nicht zur Verteidigung gegen die russische Aggression verwendet werden, sondern an kriminelle Organisationen verkauft würden.
Die Geschichte basiert auf einem Artikel, der in bulgarischen Medien veröffentlicht wurde und die Meinung eines Experten zitiert, der glaubt, dass die ukrainische Präsidentschaft korrupt ist und sich durch den Verkauf von Waffen auf dem Schwarzmarkt bereichert. Es werden keine Beweise zur Unterstützung dieser Behauptung vorgelegt.
Außerdem ist es unwahr, dass es keine Kontrolle über westliche Waffen in der Ukraine gibt:
Der US-Verteidigungsattaché Brigadier General Garrick M. Harmon kam im August 2022 nach Kiew, um die Waffen zu kontrollieren und zu überwachen.
Es wurde dokumentiert, dass westliche Ausrüstung an die Frontlinie gelangt ist und einen Unterschied im Kampf gemacht hat.
Das Thema Korruption in ukrainischen Institutionen ist eine große Sorge der EU und wird entsprechend angegangen. Seit 2014 hat die EU über 5 Milliarden € an die Ukraine durch fünf MFA-Programme bereitgestellt, um die Umsetzung eines umfassenden Reformprogramms in Bereichen wie dem Kampf gegen Korruption, einem unabhängigen Justizsystem, dem Rechtsstaat und der Verbesserung des Geschäftsklimas zu unterstützen. Im September 2022 wurden zusätzlich 5 Milliarden € für diesen Zweck beschlossen. Zudem bestätigte die Ukraine den erfahrenen Ermittler Oleksandr Klymenko als Leiter der spezialisierten Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft am Donnerstag, den 28. Juli 2022. Die EU finanziert auch die EU-Anti-Korruptionsinitiative (EUACI) in der Ukraine.
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