DISINFO: Die Länder des Westlichen Balkans haben einen Mangel an Euroenthusiasmus.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: rs.sputniknews.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 09, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: Nordmazedonien, Bosnien und Herzegowina, Albanien, Kosovo, Serbien, Montenegro

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DISINFO: Die Länder des Westlichen Balkans haben einen Mangel an Euroenthusiasmus.

SUMMARY

Die Europäische Union ist sich nicht sicher, wie der Erweiterungsprozess aus der Perspektive aussehen wird, insbesondere aufgrund der westbalkanischen Länder, die einen Mangel an Euroenthusiasmus aufweisen.

RESPONSE

Wiederkehrende Desinformationsnarrative über das Ende der EU-Integration.

Laut der Eurobarometer-Umfrage, veröffentlicht im Jahr 2019, ist Serbien das einzige Land im Westbalkan, dessen Bürger mehr Vertrauen in die nationale Regierung (41%) haben als in die Europäische Union (33%). In Nordmazedonien liegen diese Zahlen bei 57% für die EU und 33% für die nationale Regierung, in Albanien bei 69% zu 40% und das Ergebnis in Montenegro beträgt 47% zu 43%.

In den meisten Ländern des Westbalkans gibt es eine starke Unterstützung für die EU-Mitgliedschaft, mit Ausnahme von Serbien. Laut Forschung, die 2018 vom National Democratic Institute durchgeführt wurde, würden 72% der Bürger von Bosnien und Herzegowina, 69% der Bürger Nordmazedoniens, 55% der Montenegriner und 45% der serbischen Bürger "Ja" stimmen, wenn ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft ihres Landes abgehalten würde.

Lesen Sie ähnliche Desinformations-nachricht , die behauptet, dass die EU-Erweiterung auf dem Westbalkan nicht stattfinden wird.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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