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Zahl der Woche: 470.000

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Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl 2016 teilten automatisierte, mit Russland in Verbindung stehende Konten Donald Trumps Twitter-Beiträge fast 470.000-mal. Hillary Clinton hingegen erhielt im gleichen Zeitraum vom 1. September bis 15. November 2016 weniger als 50.000 Retweets.

Die Zahlen, die von Twitter im Rahmen einer Kongressuntersuchung vorgelegt wurden, liefern neue Einblicke in das Ausmaß der russischen Kampagne, Zwietracht innerhalb der amerikanischen Gesellschaft zu säen und die demokratische Kandidatin Hillary Clinton zu untergraben.

Twitter teilte mit, es habe etwa 2,12 Millionen Tweets von mit Russland verbundenen Bots im Zusammenhang mit der Wahl identifiziert.Laut der Social-Media-Plattform erzielten diese Tweets zusammen in den ersten sieben Tagen nach der Veröffentlichung etwa 455 Millionen Impressionen – deutlich mehr, als Twitter zunächst gemeldet hatte.

Twitter legte außerdem offen, dass russlandnahen Bots im selben Zeitraum vor der Wahl bis zu zwei Drittel der Retweets des Twitter-Accounts von Wikileaks zuzuschreiben waren, in dem Wikileaks eine Sammlung gehackter E-Mails der Demokratischen Partei veröffentlichte.

Ein Senatsbericht, der bereits Anfang Januar veröffentlicht wurde, warf dem Kreml vor, einen „unablässigen Angriff“ auf die Demokratie im Westen zu führen, unter anderem durch Online-Desinformationskampagnen und Cyberangriffe.

Weiterführende Lektüre:

https://new2026.euvsd.info/disinformation-goes-hand-in-hand-with-election-advertising/

https://new2026.euvsd.info/pro-kremlin-media-on-the-us-election-campaign/

 

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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