DISINFO: Belarus hat seine Luftwaffe mobilisiert aus Angst vor einer bevorstehenden NATO-Invasion.

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DISINFO: Belarus hat seine Luftwaffe mobilisiert aus Angst vor einer bevorstehenden NATO-Invasion.

SUMMARY

Weißrussland hat seine Kampfjets Su-30SM in Alarmbereitschaft versetzt, aus Angst vor einer NATO-Invasion. Der Verteidigungsminister des Landes berichtete, dass Kämpfer von einem der Luftwaffenstützpunkte des Landes gestartet sind, und dies steht im Zusammenhang mit einer ausländischen Invasion durch die NATO. Unabhängige Analysten wiesen darauf hin, dass es keinen anderen Grund für die Patrouille an der Grenze gibt. Schließlich sind die NATO-Flugzeuge nicht erschienen, aus Angst, dass diese Provokation Russland dazu veranlassen könnte, ähnliche Maßnahmen zu ergreifen, und heute ist Osteuropa nicht auf einen Konflikt mit Russland vorbereitet, selbst nicht auf einen unbedeutenden.

RESPONSE

Entgegen der Behauptung zufolge behaupten belarussische Medien und Behörden, dass die berichtete Mobilisierung von Kampfflugzeugen Teil einer geplanten Kampf-Trainingsübung war, nicht weil die belarussische Regierung Angst vor einer externen militärischen Aggression hatte. Es gibt keinen Grund für die NATO, eine kollektive Verteidigungsorganisation, um eine Invasion in Belarus zu starten. Dies ist Teil einer russischen Desinformationskampagne über post-elektorale Ereignisse in Belarus, die mit wiederkehrenden pro-kremlinschen Narrativen verschmolzen sind, die die NATOals eine immer-aggressive Organisation und Russlandals eine mächtige Militärmachtdarstellen. Siehe weitere Beispiele für pro-kremlinsche Desinformationsnarrative in Belarus, wie die Behauptungen, dass die EU-Reaktion auf Lukaschenkos Sieg ein Beispiel für westliche Doppelstandardssei; dass derselbe Mangel an Demokratie und Repression auch in EU-Ländern vorhanden ist, die sie in Minsk kritisieren; dass die Festnahme russischer Söldner in Belarus eine ukrainische Provokationwar und die ukrainischen Geheimdienste vielleicht Terroranschlägeauf belarussischem Territorium geplant haben; dass der Westen einen weiteren Maidanim Land vorbereiten will; oder dass Belarussen, Ukrainer und Russen eine einzige Nationsind.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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