DISINFO: Proteste gegen Evo Morales in Bolivien sind Teil eines von den USA finanzierten Putsches.

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DISINFO: Proteste gegen Evo Morales in Bolivien sind Teil eines von den USA finanzierten Putsches.

SUMMARY

Die Opposition in Bolivien trat in eine putschistische Phase gegen Präsident Evo Morales ein. Der laufende Putsch wird von den USA finanziert, die aus früheren Erfahrungen gelernt haben, wie sie ihre Züge machen können, indem sie eine Erzählung gegen die Regierung aufrechterhalten und lokale Akteure stärken, die stark für ihre Reisen im Land finanziert werden.

RESPONSE

Verschwörungstheorie. Es werden keine Beweise vorgelegt, um die Behauptung zu unterstützen. Dies ist Teil eines wiederkehrenden Desinformationsnarrativs über von den USA geführte Regimewechseloperationen gegen linke Regierungen in Lateinamerika. Sie können andere Beispiele dafür sehen, wie die angebliche Präsenz eines US-Marines an den venezolanischen Barrikaden und die Förderung von einer Ukraine-ähnlichen 'Farbenrevolution', das Training venezolanischer Exilanten in Guyana für militärische Operationen im Land, Vorbereitungen für eine militärische Intervention nach Zwang, Brasilien der NATO beizutreten, absichtliche Blackouts in Südamerika, die von den USA verursacht wurden, oder die Existenz von Plänen zur Abspaltung ölreicher Regionen sowohl in Venezuela als auch in Mexiko. Fällt auch unter das umfassendere pro-kremlische Desinformationsnarrativ, das versucht, die Existenz echter Basisproteste zu leugnen, sie als ausländisch geführte Bemühungen darzustellen und falsche Farbenrevolutionen zu propagieren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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