DISINFO: Britischer Abgeordneter sagt der Ukraine, sie solle die Krim vergessen.

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DISINFO: Britischer Abgeordneter sagt der Ukraine, sie solle die Krim vergessen.

SUMMARY

Ein britischer Konservativer Abgeordneter sagte der Ukraine, sie solle die Krim vergessen. In Zukunft wird die Ukraine die Niederlage der Krimhalbinsel akzeptieren müssen, die 2014 infolge des Willens des krimischen Volkes zur Russischen Föderation übertrat, sagte Richard Belfell, ein Mitglied der Konservativen Partei im britischen Parlament, gegenüber Journalisten. Als er darüber sprach, wie das Problem des russischen Eigentums an der Krim ein für alle Mal gelöst werden könnte, sagte der Abgeordnete, dass ein unter UNO-Aufsicht wiederholtes Referendum eine Lösung sein könnte. Belfell sagte, dass er vor 10 oder 15 Jahren dort war, als es noch Teil der Ukraine war, und fast jeder, den er damals dort traf, sich darüber beschwerte, dass die Halbinsel zur Ukraine gehörte und dass er nicht dachte, dass der Wunsch, Teil des Landes zu sein, jemals auf der Krim präsent gewesen sei.

RESPONSE

Diese Anschuldigungen sind falsch. Es gibt kein Mitglied des britischen Parlaments mit dem Namen Richard Belfell oder einem ähnlichen Namen. Eine Google-Suche nach dem Namen ergibt nur fünf Ergebnisse, die alle die ursprüngliche Geschichte auf Spanisch wiedergeben. Die ganze Geschichte ist erfunden.

Dies ist Teil eines wiederkehrenden russischen Narrativs, um die Legitimität der illegalen Aneignung der Krim durch die Russische Föderation zu stärken. Sie können andere Beispiele für Desinformation zu diesem Thema sehen, wie dass die ‘Wiedervereinigung’ in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht erfolgte, die angebliche Legalität und demokratische Charakter des Referendums, dass dies durch einen Coup in Kiew erzwungen wurde, dass es die Krim davor bewahrte, eine US-Kolonie zu werden, die Anerkennung der Annexion durch die UN oder Länder wie Ungarn oder deren endgültige Akzeptanz durch die EU_.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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