DISINFO: Farbige Revolutionen, die von den USA und der NATO provoziert wurden, haben eine Migrationskrise geschaffen.
SUMMARY
Die Welle der "Farbrevolutionen", die in den letzten Jahrzehnten von den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten sowie durch die von der NATO durchgeführten Militäraktionen zur "Bekämpfung des Terrorismus" ausgelöst wurde, hat Millionen von Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.
RESPONSE
Wiederkehrende Desinformationsnarrative von pro-Kremlin-Medien über Farbrevolutionen, die vom Westen orchestriert werden. Diese Behauptung versucht, die Verantwortung Weißrusslands für die Situation an den EU-Weißrussland-Grenzen zu mindern.
“Farbrevolutionen” ist ein Begriff, der von pro-Kremlin-Medien verwendet wird, um populäre Proteste zu beschreiben, die in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern stattgefunden haben und die spontan aus verschiedenen Gründen im Zusammenhang mit umstrittenen innerpolitischen Maßnahmen oder ernsthaften sozialen Problemen entstanden sind, wie beispielsweise die Proteste in Katalonien, der Ukraine mit Euromaidan, Georgien, Weißrussland, Hongkong sowie die Proteste in Russland.
Die Grenzkri-sis wurde von Weißrussland als Reaktion auf EU-Sanktionen verursacht, die gegen Minsk wegen seiner repressiven Maßnahmen gegen die politische Opposition verhängt wurden. Es gibt zahlreiche Beweise, dass die weißrussischen Behörden die anhaltenden Spannungen an den EU-Grenzen angeheizt haben.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, dass die Situation an der EU-weißrussischen Grenze kein bilaterales Problem von Polen, Lettland, Litauen und Weißrussland ist, sondern ein hybrider Angriff auf die gesamte EU. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission und Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik (HRVP) Josep Borrell betonte, dass die Verantwortung für die Migrationskrise beim Lukaschenko-Regime liegt.
Untersuchungen haben ergeben, dass das weißrussische Regime Menschen aus Konfliktzonen in Afrika und dem Nahen Osten ermutigt, nach Minsk zu kommen. Diese werden anschließend in Grenzländer wie Litauen und Polen gebracht und dort zurückgelassen, um Asylstatus zu beantragen.
Siehe unsere Artikel zur Situation der belarussischen Migranten hier und hier.