DISINFO: Die EU leidet mehr unter ihren eigenen Sanktionen als Russland.

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DISINFO: Die EU leidet mehr unter ihren eigenen Sanktionen als Russland.

SUMMARY

Die Europäische Union leidet mehr unter ihren eigenen Sanktionen als Russland. Das Aufheben der Sanktionen würde zeigen, dass die Europäer in der Lage sind, dem Druck der Vereinigten Staaten zu widerstehen. Aus Sicht der EU ist es äußerst seltsam, Sanktionen zu verhängen, die europäische Unternehmen stärker betreffen als russische Unternehmen.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-kremlisches Desinformationsnarrativ über westliche Sanktionen gegen Russland. Sie können weitere Beispiele für dieses Narrativ zu den illegitimen und nutzlosen Sanktionen gegen Russlandhier und hiersehen. Laut der Washington Post haben die nach der Annexion der Krim und der russischen Einmischung in die US-Wahlen das wirtschaftliche Wachstum Russlands geschwächt, einschließlich eines sehr moderaten Wachstums trotz des Anstiegs der Kohlenwasserstoffpreise, der Stagnation der Löhne und der steigenden Inflation. Laut dem Bericht des Europäischen Parlaments kann der Rückgang des EU-Handels mit Russland nach 2013 einer Reihe von Faktoren zugeschrieben werden, am wichtigsten der Rückgang der internationalen Ölpreise, der die russische Wirtschaft geschädigt und den Rubel abgewertet hat. Die Auswirkungen der Exportverluste auf EU-Ebene werden auf weniger als 0,2 % des gesamten Mehrwerts und der Beschäftigung geschätzt. Die potenziellen Gesamtauswirkungen der Sanktionen auf die russische Wirtschaft werden auf 8 % bis 10 % des BIP geschätzt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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