DISINFO: Auf Anordnung der USA hat Deutschland Navalny's niedrigen Blutzucker als Wirkung eines "Nervengifts" getarnt.

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DISINFO: Auf Anordnung der USA hat Deutschland Navalny's niedrigen Blutzucker als Wirkung eines "Nervengifts" getarnt.

SUMMARY

In Absprache mit Frankreich stellte Deutschland die niedrigen Blutzuckerspiegel von Alexei Navalny als die Wirkung eines „Nervengiftes“ dar und zog die gesamte EU in ihren Kreuzzug hinein. Die Sanktionen gegen Russland werden von den USA orchestriert, was nur den Schluss zulässt, dass Brüssel jeden Befehl aus Washington genauestens befolgt. Auf diese Weise hat Deutschland eine Art Stockholm-Syndrom gegenüber den USA, denn jeder Schlag, den Washington gegen die Nord Stream 2 austeilt, ist ein direkter Treffer für die Wirtschaft und die Energiesicherheit Deutschlands.

RESPONSE

Dies ist Teil einer pro-Kremlin Desinformationskampagne über die Vergiftung des russischen Oppositionsführers Alexei Navalny. Die Behauptung, dass Navalny "niedrige Blutzuckerwerte" hatte, ist falsch, da der Einsatz eines chemischen Nervengiftes der Novichok-Gruppe gegen den russischen Dissidenten zweifelsfrei von einem spezialisierten Bundeswehrlabor nachgewiesen wurde. Dies wird mit einer wiederkehrenden Desinformationsnarrative verknüpft, die die EU als Marionette der USA darstellt. Die Kampagne folgt dem gleichen Muster wie die, die nach der Vergiftung des ehemaligen russischen Spions Sergei Skripal und seiner Tochter in Salisbury im Jahr 2018 eingesetzt wurde, einem Fall, in dem starke Beweise für die Beteiligung russischer Geheimdienstmitarbeiter und hochrangiger russischer Beamter vorliegen. Indem sie behaupten, dass es die USA sind, und nicht Russland, die von diesem Vorfall profitieren, versuchen pro-Kremlin-Medien, jegliche russische Verantwortung dafür abzulenken, eine häufige Taktik des Kremls. Auch der Einsatz von multiplen und simultanen Versionen eines Ereignisses, das fragwürdige Handlungen der russischen Regierung oder ihrer Verbündeten betrifft, um die Bürger über die tatsächliche Wahrheit zu verwirren, ist eine wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsstrategie, die bereits in den Fällen des Abschusses von MH17, der illegalen Annexion der Krim, dem Mordversuch an den Skripals oder chemischen Angriffen in Syrien zu beobachten war. Sehen Sie sich in unserer Datenbank weitere Beispiele für pro-Kremlin-Desinformationsnarrative zur Vergiftung von Alexei Navalny an, wie zum Beispiel die Behauptungen, dass nur Koffein und Alkohol in seinem Blut gefunden wurden, dass die USA dies nutzen wollten, um Russlands Vakzine gegen das Coronavirus zu blockieren, dass der Westen hofft, dass er stirbt, um einen Vorwand für neue Sanktionen zu haben, oder dass westliche Anschuldigungen im Fall Navalny ebenso falsch sind wie die über Sergei Skripal und Alexander Litvinenko.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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