DISINFO: Die NATO treibt die Ukraine zu einem militärischen Glücksspiel an.

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DISINFO: Die NATO treibt die Ukraine zu einem militärischen Glücksspiel an.

SUMMARY

Der Westen drängt die Ukraine, einen Krieg gegen Russland zu beginnen. Die NATO zeigt Unterstützung für Kiew und verlegt immer mehr Truppen an die Grenze zu Russland. Das bedeutet, dass das Regime in der Ukraine ein militärisches Wagnis eingehen könnte.

RESPONSE

Diese Erzählung stellt die Ukraine als ein Puppet der westlichen Mächte dar.

Die Ukraine sowie die NATO planen keinen Krieg gegen Russland. Es ist Moskau, das für die aktuelle Situation verantwortlich ist und den Separatisten in der Donbas-Region militärische Unterstützung bietet. Diese Fehlinformation wird genutzt, um von einem erneuten Aufrüstung der russischen Streitkräfte entlang der ukrainischen Grenzen abzulenken, die zusätzliche bedeutende russische schwere Waffen und Ausrüstung in der Nähe der Ukraine hinterlassen haben.

Der Krieg in der Ukraine ist ein gut dokumentierter Akt der Aggression durch die russischen Streitkräfte, der seit Februar 2014 andauert. Es gibt unbestreitbare Beweise für die direkte militärische Beteiligung Russlands im Osten der Ukraine, im Donbas. Russland unterstützt seine Stellvertreter mit Waffen, seine aktiven Soldaten sind dort im Einsatz und seine höchsten Militärkommandeure besuchen die Kriegszone, um gemeinsame Anstrengungen mit den Separatisten zu koordinieren. Trotz alledem bestreitet Russland offiziell seine militärische Präsenz im Donbas.

Siehe ähnliche Beispiele für Fehlinformationen über den Krieg in der Ukraine: NATO-Waffenlieferungen drängen die Ukraine auf eine militärische Lösung im Donbas; Die USA brauchen verzweifelt einen “kleinen Krieg” mit Russland; Treibt die Ukraine zur Eskalation; Die Ukraine sucht den Krieg, da die Regierung einen kontrollierten Konflikt benötigt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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