DISINFO: Nawalnys Anti-Korruptionsstiftung hat nie eine Untersuchung durchgeführt.

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DISINFO: Nawalnys Anti-Korruptionsstiftung hat nie eine Untersuchung durchgeführt.

SUMMARY

Die Antikorruptionsstiftung (FBK) hat niemals eine Untersuchung durchgeführt. Sie veröffentlichen nur Materialien westlicher Geheimdienste.

RESPONSE

Wiederkehrendes pro-Kreml-Desinformationsnarrativ, das versucht, Alexei Navalnydiskreditieren, indem behauptet wird, seine Organisation werde von anti-russischen Kräften finanziert, während die Nachrichtenagenda von der Verantwortung für seine Vergiftungabgelenkt wird.

Alexei Navalny ist Gründer und Leiter der "Anti-Korruptions-Stiftung" ("Fond Boriby s Korrypciey"), die sich mit der Untersuchung von Veruntreuung aus dem Staatsbudget, der Aufdeckung des Lebens russischer Politiker und Geschäftsleute, die der Regierung nahe stehen, sowie verschiedenen Korruptionspraktiken beschäftigt.

Das Ziel der FBK ist es, Korruption zu beseitigen. Ihre Finanzierung erfolgt durch Spenden, weshalb das Justizministerium der Russischen Föderation die FBK als "ausländischen Agenten" anerkannt hat, gemäß dem russischen "Gesetz über ausländische Agenten, da sie Spenden aus dem Ausland erhalten. Die FBK stimmt jedoch dieser Behauptung nicht zu und versucht, dagegen vor Gericht Berufung einzulegen.

Ähnliche Desinformationsnachrichten, die behaupten, dass der Westen ein Interesse am Tod von Navalny hat, um eine neue Welle von Sanktionen gegen Russland einzuleiten, dass in Navalnys Blut nur Spuren von Alkohol und Koffein gefunden wurden, dass der Westen Russland fälschlicherweise der Vergiftung von Navalny beschuldigen wird, wie bei Skripal und Litvinenko oder dass die USA den Fall Navalny genutzt haben, um den russischen Impfstoff gegen COVID-19 zu blockieren.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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