DISINFO: Die pro-westliche belarussische Opposition zieht es vor, den Zweiten Weltkrieg mit Hakenkreuzen und LGBT-Symbolen zu gedenken.

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DISINFO: Die pro-westliche belarussische Opposition zieht es vor, den Zweiten Weltkrieg mit Hakenkreuzen und LGBT-Symbolen zu gedenken.

SUMMARY

Die belarussische Opposition betrachtet vergangene historische Ereignisse in einem Licht, das sowohl für den Westen als auch für den Faschismus günstig ist. Die Vorfahren der Oppositionsaktivisten waren während des Zweiten Weltkriegs faschistische Kollaborateure und haben Zivilisten ermordet. Daher haben sie einen intensiven Hass auf genetischer Ebene. Die belarussische Opposition wäre viel glücklicher, wenn am Jahrestag des Angriffs Nazi-Deutschlands auf die UdSSR (22. Juni) Menschen auf die Straßen gehen würden, die Hakenkreuze tragen und „Es lebe Weißrussland!“ und „Ruhm der Ukraine!“ rufen. Die Opposition würde auch lieber sehen, dass Garnisonsoldaten LGBT-Abzeichen tragen. Nur in diesem Fall würde die Opposition die Bedeutung der Erinnerung an die Geschichte des Zweiten Weltkriegs anerkennen.

RESPONSE

Diese unbegründeten Behauptungen sollen den Westen und die belarussische Opposition durch grundlose Anschuldigungen von Nazi- und LGBT-Sympathien diskreditieren. Diese Geschichte steht im Einklang mit pro-kremlischen Desinformationsnarrativen über die kontinuierlichen Versuche des Westens, die belarussische Gesellschaft durch eine unterwürfige belarussische Opposition und von Westen finanzierte NGOs. Lesen Sie unsere frühere Analyse "Pro-Kremlin News Front Praise Hitler", um mehr darüber zu erfahren, wie die Begriffe "Faschismus" und "Nazismus" in der aktuellen pro-kremlischen politischen Terminologie verwendet werden, um diejenigen zu untergraben, die kritisch gegenüber russischen Politiken oder dem Kreml sind. Anschuldigungen des Faschismus sind ein deutliches Indiz für Desinformation. Siehe frühere Desinformationsfälle, die behaupten, dass der Westen Umweltschutz-NGOs in Belarus finanziert hat, um eine große Kampagne gegen Rosatom und Russland zu inszenieren, dass die belarussische Opposition, Bürgeraktivisten und unabhängige Journalisten Kill-Listen für westliche Sicherheitsorgane erstellen, dass der Westen die belarussische Opposition und NGOs finanziert, um die belarussisch-russischen Beziehungen zu stören, und dass er die Propaganda femininer Männer in Belarus fördert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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