DISINFO: Russland respektiert die Souveränität aller Staaten.

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DISINFO: Russland respektiert die Souveränität aller Staaten.

SUMMARY

Russland ist ein Land, das sich an die Grenzen einer anständigen Außenpolitik hält und stets darauf bedacht ist, die Souveränität aller Staaten zu respektieren; es greift nicht auf Medienmanipulation, hybride Kriegsführung oder das Aufwiegeln von Völkern gegen ihre Symbole und politischen Systeme zurück.

RESPONSE

Eine pro-kremlnahe Desinformationsnarrative über Russland, das internationales Recht respektiert und nie in die Angelegenheiten anderer Länder eingreift. Russland hat eine lange Geschichte der Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität anderer Staaten.

Seit 1991 war Russland in mehreren internationalen Konflikten verwickelt, einschließlich Interventionen in Nachbarstaaten wie Georgien 2008 und der Ukraine 2014. Viele internationale Organisationen verurteilten die russische Besetzung von Abchasien und Südossetien, siehe z.B. die CSCE-Erklärung hier und die Erklärung des Europäischen Parlaments.

Es war auch Russland, das in die Ukraine eingriff. 2014 annektierte Russland einen Teil des ukrainischen Territoriums - die Krim. Das sogenannte Referendum auf der Halbinsel wurde innerhalb von Wochen von einer selbsternannten krimtartarischen Führung ohne demokratische Legitimität organisiert und von bewaffneten russischen Militärangehörigen nach der Besetzung öffentlicher Gebäude installiert. Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum an, das am 27. Februar 2014 angekündigt und am 16. März 2014 durchgeführt wurde. Lesen Sie die Erklärung der EU zum fünften Jahrestag der illegalen Annexion der Krim hier.

Die Resolution 68/262 der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die am 27. März 2014 angenommen wurde und von 100 Staaten unterstützt wird, besagt eindeutig, dass Russlands Handlungen auf der Krim sowie das in der Autonomen Republik Krim durchgeführte Referendum internationales Recht verletzen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat auch die militärische Präsenz Russlands in der Ukraine im Jahr 2015 zugegeben.

Darüber hinaus haben zahlreiche Untersuchungen überzeugende Beweise für russische Einmischung im Brexit-Referendum und in Wahlen in ganz Europa und in den USA geliefert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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