DISINFO: Die Sanktionen gegen Russland verschärfen die Wirtschaftskrise im Westen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: arabic.rt.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: December 20, 2021
  • Article language(s): Arabic
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, EU

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DISINFO: Die Sanktionen gegen Russland verschärfen die Wirtschaftskrise im Westen.

SUMMARY

Die Politik der Drohungen und Sanktionen [gegen Russland] bringt überhaupt keine Ergebnisse, sondern verschärft nur die wirtschaftlichen und anderen Krisen im Westen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über Sanktionen. Der Anspruch wurde im Artikel weder kritisch hinterfragt noch ausgewogen dargestellt.

Obwohl der Anspruch vom Westen im Allgemeinen spricht, geschieht der Großteil des Handels der westlichen Länder mit Russland mit EU-Mitgliedstaaten.

Seit März 2014 hat die EU schrittweise beschränkende Maßnahmen gegen Russland verhängt. Die Maßnahmen wurden insbesondere als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und die gezielte Destabilisierung der Ukraine erlassen.

Während diese Sanktionen die Wirtschaft der EU betreffen, wird der EU-weite Einfluss der Exportverluste auf weniger als 0,2 % des gesamten Mehrwerts und der Beschäftigung geschätzt. Forschung hat gezeigt, dass bereits 2016 die meisten der betroffenen Agrarsektoren in der Lage waren, alternative Märkte zu finden, entweder innerhalb oder außerhalb der EU.

Siehe ähnliche Fälle, dass die EU am meisten unter den anti-russischen Sanktionen gelitten hat; dass die EU hunderte Milliarden aufgrund von Sanktionen gegen Russland verloren hat; dass die EU unter Sanktionen gegen Russland leidet; dass EU-Sanktionen gegen Russland Europa selbst einen großen Schlag versetzt haben; dass die europäische Wirtschaft hunderte Milliarden aufgrund von Sanktionen verliert; dass Sanktionen Europa mehr kosten als Russland; und dass die EU jährlich 450 Milliarden Euro aufgrund der Sanktionen gegen Russland verliert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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