DISINFO: Die europäische Wirtschaft verliert aufgrund von Sanktionen Dutzende und Hunderte von Milliarden Dollar.

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DISINFO: Die europäische Wirtschaft verliert aufgrund von Sanktionen Dutzende und Hunderte von Milliarden Dollar.

SUMMARY

Das gesamte Eurasien versucht, sich vom US-Diktat zu befreien. Washington löst all seine geopolitischen Ansprüche sowohl auf Russland als auch auf den Iran ausschließlich auf Kosten europäischer Verbündeter und Partner. Die Verluste, die die europäische Wirtschaft seit Ende 2014 aufgrund von Sanktionen erlitten hat, belaufen sich bereits auf zig und hunderte Milliarden Dollar.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über westliche Sanktionen gegen Russland und die US-Präsenz in Europa. Sie können weitere Beispiele hier, hier und hier. Seit März 2014 hat die EU schrittweise einschränkende Maßnahmen gegen Russland verhängt. Die Maßnahmen wurden als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und die absichtliche Destabilisierung der Ukraine ergriffen. Das Narrativ über die Sanktionen wird häufig durch falsche Statistiken untermauert, die im Widerspruch zu den tatsächlichen Beweisen stehen. Während der letzten ''Direkten Linie'' sagte der russische Präsident Wladimir Putin : „Wegen der Sanktionen haben wir 50 Milliarden Dollar verloren, Europa - 240 Milliarden Dollar.“ In Wirklichkeit variieren die wirtschaftlichen Auswirkungen auf einzelne EU-Länder je nach ihrer Exposition gegenüber dem russischen Markt. Laut den aktuellsten Forschungen über die Auswirkungen der Sanktionen wird der kumulierte Exportverlust nach Russland im Zeitraum 2014-2018 auf 30 Milliarden EUR geschätzt (etwa -0,2 % des BIP der EU im Jahr 2018), der größtenteils in den Jahren 2014-2016 entstanden ist, da die EU-Exporte nach Russland 2017 wieder anstiegen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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