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DISINFO: Sputnik V reichte am 21. Januar seinen Antrag bei der EMA ein.

SUMMARY

Viele wissen, dass Russland am 21. Januar einen Antrag zur Zulassung des Impfstoffs (Sputnik V) eingereicht hat und dass sie (die Europäische Arzneimittel-Agentur) diesen Antrag erst am 4. März zu prüfen begonnen haben.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative, die darauf abzielen, den russischen Sputnik V Impfstoffzu fördern.

Am 18. Februar 2021hat der Hersteller des Sputnik V Impfstoffs keinen Antrag bei der Europäischen Arzneimittelagentur eingereicht.

Es stellte sich heraus, dass Russlands Einreichung des Sputnik V Impfstoffs an die falsche Behördegesendet wurde, wobei zu beachten ist, dass die Entwickler bereits wissenschaftliche Ratschlägevon der EMA erhalten haben, die ihnen die neuesten regulatorischen und wissenschaftlichen Richtlinien für die Entwicklung ihres Impfstoffs zur Verfügung gestellt haben.

Eine Bestätigung der Einreichung wurde auf dem offiziellen Twitter-Account von Sputnik V geteilt. Aber der Screenshot zeigte, dass er an ein Gremium namens Heads of Medicines Agencies (HMA) gerichtet war, auf einer Plattform, die seit 2015 nicht mehr als Teil des Genehmigungsprozesses für Arzneimittel verwendet wurde.

Erfahren Sie mehr über diesen Desinformationsfall durch die DFRlab-Analyse.

Sie können ähnliche Fälle in unserer Datenbank lesen, die behaupten, dass der Westen seine Kampagne gegen den SPUTNIK-V Impfstoff intensivieren möchte; oder dass ein hochrangiger EMA-Mitarbeiter sagte, eine SPUTNIK-V-Injektion zu bekommen, sei wie Russisches Roulette zu spielen; oder dass Russland nie an einer Kampagne gegen einen der Coronavirus-Impfstoffe teilgenommen hat; oder dass die Verzögerung der EMA bei der Genehmigung von SPUTNIK-V politisch ist; oder dass SPUTNIK-V der erste COVID-19 Impfstoffweltweit ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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