DISINFO: Der deutsch-polnische Nichtangriffspakt von 1934 ging von der Teilung der UdSSR aus.

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DISINFO: Der deutsch-polnische Nichtangriffspakt von 1934 ging von der Teilung der UdSSR aus.

SUMMARY

Polnische Führer trafen sich wiederholt mit Hitler, Göring und Ribbentrop. Im Jahr 1934 wurde der Piłsudski-Hitler-Pakt unterzeichnet. Dieses Abkommen wurde vom Außenminister Deutschlands und dem polnischen Botschafter in Deutschland Józef Lipski, der für seine antisemitischen Ansichten bekannt war, unterzeichnet. Unter anderem sah dieses Abkommen die Teilung des Landes der UdSSR vor, an der auch Polen hätte teilnehmen können.

RESPONSE

Diese Botschaft ist Teil der Politik des Kremls des historischen Revisionismus und ein Versuch, die katastrophale historische Rolle des Ribbentrop-Molotow-Pakts zu untergraben, indem behauptet wird, dass andere europäische Länder in den 1930er Jahren verschiedene internationale Abkommen mit Deutschland unterzeichnet haben.

Es ist unmöglich, den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934 mit dem Ribbentrop-Molotow-Pakt zu vergleichen, da ersterer ein standardmäßiges internationales Abkommen war, das auf die gegenseitige Anerkennung von Grenzen abzielte und deklarierte, dass bestehende politische Widersprüche durch diplomatische Mittel gelöst werden würden. Es gibt keine historischen Beweise, dass dieser Pakt irgendwelche geheimen Protokolle enthielt, die gemeinsame aggressive Aktionen Deutschlands und Polens gegen die UdSSR oder andere Länder voraussetzten. Darüber hinaus beinhaltete der Pakt keine Vereinbarungen über fortgeschrittene politische, wirtschaftliche und militärische Beziehungen zwischen Polen und Deutschland. Zweitens waren im Jahr 1934 Hitlers Pläne noch unbekannt, weshalb alle europäischen Länder normale diplomatische Beziehungen zu Deutschland pflegten.

Lesen Sie ähnliche Beispiele des russischen historischen Revisionismus bezüglich Polen, wie Polen stellte eine militärische Bedrohung für die UdSSR in den Jahren 1938-1939 dar, Nazi-Deutschland betrachtete Polen als seinen besten Verbündeten, wenn Polen 1939 eine rationale Politik betrieben hätte, hätte Moskau einen anderen Ansatz verfolgt und Polen schreibt die Geschichte des Warschauer Aufstands um und beschuldigt die UdSSR für sein Scheitern.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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