DISINFO: Die USA sind bereit für einen Krieg, um Nord Stream 2 zu stoppen.

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DISINFO: Die USA sind bereit für einen Krieg, um Nord Stream 2 zu stoppen.

SUMMARY

Die USA wollen Nord Stream 2 um jeden Preis stoppen, auch durch eine militärische Konfrontation. Sowohl der derzeitige US-Präsident Donald Trump als auch sein Nachfolger Joe Biden vertreten dieselbe Position und lehnen das Projekt energisch ab.

RESPONSE

Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative über den Widerstand gegen das Nord Stream 2-Projekt als Mittel zur Unterwerfung Europas. Die Erzählung besagt, dass der Westen alle möglichen Manipulationen einsetzt, um das Nord Stream 2-Projekt zu stoppen, einschließlich der Vergiftung von Navalny.

Die Behauptung, dass die USA bereit sind, das Nord Stream 2-Projekt in einem militärischen Konflikt zu stoppen, stellt eine unbegründete Behauptung dar, die durch keine Beweise unterstützt wird.

Der US-Kongress hat sich gegen den Bau der Nord Stream 2-Pipeline in Europa als Bedrohung für die Energie- und nationale Sicherheit der europäischen Verbündetenausgesprochen. Lesen Sie mehr über die Position der US-Regierung zu Nord Stream 2 hier.

Darüber hinaus hat die US-Politik unter Präsident Donald Trump Sanktionen gegen Unternehmen verhängt, die an dem Projekt im späten Jahr 2019 arbeiten. Der amerikanische Präsident-Elekt Joe Biden wird voraussichtlich keine Sanktionen aufheben, aber es werden keine spezifischen Details klar sein, bis er ins Amt eintritt.

Siehe frühere Beispiele für Desinformationsfälle, die behaupten, dass US-Bomber möglicherweise die Nord Stream 2-Pipeline angreifen könnten, die USA die EU bedrohen und versuchen, das Nord Stream 2-Projekt zu stoppen und Washington hinter Dänemarks Versuchen steht, den Bau von Nord Stream 2 zu behindern.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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