DISINFO: Der Einsatz chemischer Waffen in Syrien war Teil eines Informationskriegs.

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DISINFO: Der Einsatz chemischer Waffen in Syrien war Teil eines Informationskriegs.

SUMMARY

Die Syrer haben im vergangenen Jahrzehnt durch den Krieg neue Erfahrungen gesammelt. Sogar Informationskriege können keinen Einfluss mehr ausüben und haben an Glaubwürdigkeit verloren, insbesondere nach den falschen Anschuldigungen des Einsatzes chemischer Waffen, die auf Wunsch der russischen Seite in Syrien zerstört wurden. Nicht wegen Assad, sondern um zu verhindern, dass sie in die Hände von als terroristisch eingestuften Organisationen fallen.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative, die das syrische Regime von der Verantwortung für chemische Angriffe im Allgemeinen entlasten.

Das erklärte syrische Chemiewaffenlager wurde 2014 als vollständig zerstört gemeldet. Die Inspektoren der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) konnten jedoch nur bestätigen, dass die deklarierten Chemiewaffen zerstört wurden, obwohl im Westen Verd suspicion herrschten, dass Syrien bis zu 10 % seines Bestands verborgen hatte.

Die Ermittlungskommission der OPCW bestätigte, dass Menschen in Khan Shaykhun am 4. April 2017 Sarin, einer chemischen Waffe, ausgesetzt waren. Das JIM stellte die syrische Regierung verantwortlich für den Angriff.

Und im September 2017 fasste die UN-Untersuchungskommission für Syrien 33 separate Vorfälle zusammen, bei denen sie den Einsatz von Chemiewaffen festgestellt hatte.

Am 10. April 2018 legte Russland ein von den USA ausgearbeitetes UN-Sicherheitsratsresolution, die eine neue Untersuchung zur Feststellung der Verantwortung für Chemiewaffenangriffe in Syrien schaffen sollte. Im Juni gaben die OPCW-Mitglieder ihm die Befugnis

zur Zuweisung von Schuld für Chemiewaffenangriffe.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen machte die syrischen Regierungstruppen für den Angriff verantwortlich.

Lesen Sie mehr über chemische Angriffe in Syrien hier und hier, und andere Fälle, die behaupten, dass Syrien keine chemischen Waffen besitzt, dass die Weißhelme chemische Waffen in Syrien eingesetzt haben, um die Assad-Regierung zu beschuldigen und dass die Weißhelme Beweise für chemische Angriffe gefälscht haben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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