Russischer Journalismus als Teil der Lösung
RT, Sputnik, Perwy Kanal, NTV und Rossija – russische staatlich kontrollierte Medien haben dem russischen Journalismus weltweit einen problematischen Ruf eingebracht.
Es gibt jedoch auch eine andere Art von russischem Journalismus: Profis, die es wagen, die Desinformation der eigenen Regierung mit kritischer Berichterstattung, Faktenchecks und journalistischen Recherchen herauszufordern.
In vier Interviews mit unabhängigen Journalistinnen und Journalisten wird deutlich, dass ein Teil der russischen Zivilgesellschaft die internationalen Bedenken hinsichtlich der Medienmanipulationen des Kreml teilt.
Ihre Beispiele zeigen, dass russischer Journalismus nicht Teil des Desinformationsproblems sein muss: Er kann auch Teil der Lösung sein.
„Die Propaganda gräbt einen kulturellen Graben zwischen Russland und Europa“: Pawel Kanygin hat den MH17-Fall als investigativer Journalist bei Nowaja Gaseta begleitet. Lesen Sie das vollständige Interview.
„‚Informationskrieg‘ ist ein Begriff, den der Kreml benutzt, um Desinformation zu rechtfertigen“: Roman Dobrochotow gewann 2019 den European Press Prize in der Kategorie Investigative Reporting für die Aufdeckung von Desinformation im Skripal-Fall.Lesen Sie das vollständige Interview.
„Das Publikum von den echten Problemen ablenken“: Jede Woche stellt Maria Borzunova in ihrer Sendung „Fake News“ im unabhängigen Fernsehsender TV Rain kremlfreundliche Desinformation infrage. Lesen Sie das vollständige Interview.
„Propaganda muss mit der Sprache der Werte bekämpft werden“: Andrei Arkhangelsky ist einer der prominentesten russischen Kommentatoren zum Thema Desinformation. Lesen Sie das vollständige Interview.