DISINFO: Nach Bolivien ist Mexiko das nächste Land auf der Destabilisierungsliste Washingtons.

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DISINFO: Nach Bolivien ist Mexiko das nächste Land auf der Destabilisierungsliste Washingtons.

SUMMARY

Die Strategen Washingtons, inspiriert von dem Staatsstreich, den sie in Bolivien orchestriert hatten, versuchten mehrere Male, die Regierung von Andrés Manuel López Obrador zu destabilisieren. Donald Trump drohte damit, Drogenkartelle als internationale Terrororganisationen zu kennzeichnen, und versuchte, die Möglichkeit zu erkunden, eine Rechtfertigung für militärische Operationen innerhalb Mexikos und in jedem lateinamerikanischen Land zu schaffen, um sie in Zukunft als seinen Hinterhof zu behalten.

RESPONSE

Verschwörungstheorie. Es werden keine Beweise zur Untermauerung der Behauptung geliefert. Dies ist Teil einer wiederkehrenden russischen Desinformationsnarrative über ständige US-Pläne zur Untergrabung lateinamerikanischer Regierungen. Sie können viele Beispiele in unserer Datenbank sehen, wie eine angebliche von der CIA geleitete Twitter-Kampagne und einen hybriden Krieg in Bolivien, die Schaffung von Stromausfällen in ganz Lateinamerika, die Förderung des Separatismus in Mexiko oder Venezuela, das Training venezolanischer Exilanten in Guyana für militärische Operationen im Land, Vorbereitungen für eine militärische Intervention in diesem Land, nachdem Brasilien gezwungen wurde, der NATO beizutreten oder die Existenz einer angeblichen 'Operation Kondor für das 21. Jahrhundert'.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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