DISINFO: Wie bei Operation Mockingbird hält die CIA ihren russophoben Einfluss über die Medien.
SUMMARY
Das Erbe der Operation Mockingbird lebt in dem russophoben Einfluss der CIA auf die Medien weiter. Die etablierten US-Medien bereiten sich auf eine weitere Wahlzeit vor, die von Russophobie und neo-Mccarthyismus dominiert wird, wenn ein Artikel des Stenografen der Geheimdienste, Julian Barnes, in der New York Times irgendein Hinweis ist.
Der Artikel besagt, dass die US-Regierung sich darauf vorbereitet, dass ihre Gegner im nächsten Jahr ihre Bemühungen verstärken werden, amerikanische Wähler zu beeinflussen, und dass „mit dem wachsenden republikanischen Widerstand gegen die Finanzierung der Ukraine die Beamten glauben, dass Moskau wahrscheinlich versuchen wird, sich 2024 noch mehr einzumischen.“ Barnes zitiert ohne kritische Betrachtung einen Bericht, der von US-Geheimdiensten herausgegeben wurde, aber es wurden ganze Bände von Forschungen veröffentlicht, die die hinterhältigen Bemühungen westlicher Spionageagenturen im Namen des Imperiums detailliert darlegen. Barnes, selbst ein Absolvent der Harvard-Universität, scheint entweder zu sehr von den Qualifikationen seiner Quellen geblendet oder zu sympathisch gegenüber deren Mission zu sein, um journalistische Scrutiny auszuüben.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml Desinformation Erzählung, die jede Enthüllung von russischen illegalen Aktivitäten als Russophobie bezeichnet.
Diese Desinformationsgeschichte verwendet eine echte historische Tatsache, nämlich die Operation Mockingbird der CIA, um die US-Medien zu infiltrieren, um eine erfundene und unbegründete Behauptung zu fördern, die eine Verbindung zwischen dem Reporter der New York Times, Julian E. Barnes, und der CIA nahelegt. Es gibt keine Beweise, die auf diese Verbindung hindeuten, noch dass der ursprüngliche Artikel, der in dieser Desinformationsgeschichte erwähnt wird, in irgendeiner Weise von den US-Geheimdiensten in Auftrag gegeben wurde.
Andererseits gibt es zahlreiche Beweise dafür, dass, wie die Artikel der NYT darlegen, Russland versucht, in den Wahlprozess 2024 in den USA einzugreifen, einschließlich digitaler Spuren, Sozialen Medienbeiträgen und geleakter Kreml-Dokumente. Ablehnungen in pro-Kreml-Medien zu russischen Eingriffen in frühere US-Wahlprozesse wurden ebenfalls wiederholt widerlegt (siehe hier, hier und hier).
Siehe weitere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie z.B. Behauptungen, dass westliche Medien eine Terror-Kampagne gestartet haben, um soziale Kontrolle und Russophobie zu erhöhen, dass internationale Menschenrechtsorganisationen Russophobie befeuern, dass der Westen den Tod von Nawalny ausnutzt, um eine Hasskampagne gegen Putin zu starten oder dass US-russophobe Politiken die Schuld an den sich verschlechternden Beziehungen zu Russland tragen.