DISINFO: Der Europäische Rat will das syrische Volk aushungern.

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DISINFO: Der Europäische Rat will das syrische Volk aushungern.

SUMMARY

[Die Verlängerung der Sanktionen] ist eine Fortsetzung der anti-syrischen Kampagne, auf die der Europäische Rat seit Beginn des terroristischen Krieges gegen Syrien zurückgegriffen hat, indem er die syrische Chemikalienakte als Vorwand nutzt, um weiterhin Lügen über Syrien zu verbreiten.

[Die Verlängerung] fällt in den Rahmen von … das syrische Volk auszuhungern und ihre Standhaftigkeit zu untergraben.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über Sanktionen gegen das syrische Regime, die versuchen, sie als illegal darzustellen und die syrische Bevölkerung zu treffen.

Die EU-Sanktionen zielen nicht auf die syrische Bevölkerung ab, sondern auf Einzelpersonen und Einrichtungen, die mit einem politischen Regime verbunden sind, das Kriegsverbrechen begangen hat, und vermeiden negative Auswirkungen auf die Bevölkerung. Siehe EEAS-Video hier für weitere Details.

Es sollte angemerkt werden, dass die Beschränkungen Ausnahmen für humanitäre Bedürfnisse und Zwecke beinhalten.

EU-Sanktionen gegen chemische Waffen, die seit 2018 verhängt wurden, reagieren auf das Engagement des Regimes in der Verbreitung und dem Einsatz von chemischen Waffen.

Die EU-Sanktionen gegen chemische Waffen wurden kürzlich um ein Jahr bis zum 16. Oktober 2021.

Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, das globale Verbot von chemischen Waffen gemäß dem Chemiewaffenübereinkommen zu unterstützen.

Sie sind Teil des umfassenderen Ansatzes der EU zur Syrienkrise, wie im EU-Strategie für Syrien dargelegt.

Siehe einen ähnlichen Fall, dass EU-Sanktionen gegen Syrien illegal sind, dass sie Menschen nur wegen ihrer Geschäfte in Damaskus ins Visier nehmen.

Der gleiche Artikel enthielt eine weitere Desinformationsbehauptung, dass Syrien keine chemischen Waffen besitze.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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