DISINFO: Die OPCW ist ein Geisel der westlichen geopolitischen Interessen.

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DISINFO: Die OPCW ist ein Geisel der westlichen geopolitischen Interessen.

SUMMARY

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) ist im Falle der angeblichen Vergiftung von Alexei Nawalny ein Geisel der westlichen geopolitischen Interessen geworden. Russland hat um ihre Unterstützung gebeten, aber seit zwei Monaten keine Antwort erhalten.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes Desinformationsnarrativ, das die Unabhängigkeit und Integrität der OPCW angreift und ein Desinformationsnarrativ über die Navalny Vergiftung.

Klinische Befunde im Charité-Krankenhaus, in das der russische Oppositionsführer nach seiner Vergiftung in Omsk gebracht wurde, deuteten darauf hin, dass Navalny mit einem chemischen Nervengift der Novichok-Gruppevergiftet wurde.

Diese Befunde wurden später unabhängig von Laboren in Frankreich und Schwedenbestätigt und schließlich vom OPCWbestätigt, das feststellte, dass

"[d]ie Biomarker des Cholinesterase-Hemmers, die in den Blut- und Urinproben von Herrn Navalny gefunden wurden, ähnliche strukturelle Eigenschaften wie die toxischen Chemikalien der Kategorien 1.A.14 und 1.A.15 aufweisen."

Dies ist nicht das erste Mal, dass pro-kremlnahe Medien versuchen, die OPCW durch Desinformationstaktiken zu diskreditieren.

Laut dem Generaldirektor der OPCW wurde die Organisation Ziel einer Desinformationskampagne , als ihr neue Befugnisse zur Feststellung der Verantwortlichkeit für chemische Angriffe erteilt wurden. 18 Länder gaben eine gemeinsame Erklärungab, die ein Ende der inakzeptablen russischen Verleumdung der OPCW forderte.

Für weitere relevante Geschichten, insbesondere darüber, wie pro-kremlnahe Medien versuchten, über die Rolle der OPCW in Syrien zu desinformieren, siehe hier, hierund hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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