DISINFO: Russland mischt sich nicht in die souveränen Angelegenheiten anderer Länder ein.

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DISINFO: Russland mischt sich nicht in die souveränen Angelegenheiten anderer Länder ein.

SUMMARY

Russland war niemals ein koloniales Land. Auch hat Russland niemals gekannt, was man Plünderung fremder Länder nennt. Unsere Außenpolitik basiert auf Respekt vor dem Völkerrecht und akzeptiert keine Versuche, zu dominieren, den Willen anderer über unabhängige Länder zu diktieren oder sich in die Angelegenheiten ihrer Souveränität einzumischen.

RESPONSE

Wiederkehrende Erzählung, die friedliches Russland und seine Überlegenheit über andere Länder lobt.

Russland hat eine lange Geschichte der Einmischung in die souveränen Angelegenheiten anderer Länder.

Die Krim ist ein Teil der Ukraine und wurde illegal von Russland annexiert. Im Jahr 2014 zwangen russische Truppen das Parlament der Krim, ein Referendum zu organisieren, was einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt, und annektierten dann offiziell die Halbinsel und brachten sie unter russische territorial Kontrolle, ohne dass eine internationale Instanz dies anerkannte.

Ein Jahr nach der illegalen “Rückkehr” gestand der russische Präsident Wladimir Putin, dass der Plan zur Annexion der Krim Wochen vor dem sogenannten Referendum in Auftrag gegeben wurde.

Im Dezember 2019 veröffentlichte das Büro des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs der UNO einen Bericht über Verbrechen, die von Russland gegen Krimtataren begangen wurden. Darunter wurden Folter, Entführung, Mord, Festnahmen und andere gravierende Menschenrechtsverletzungen durch russische Eindringlinge aufgeführt (Paragraphen 272, 273 des Berichts).

Weiterführende Lektüre zur Debatte über Russlands Beziehung zu Kolonialismus.

Siehe weitere Beispiele dieser Desinformationen über Russland als Opfer, wie etwa Behauptungen über angebliche Pläne, Russland einzukreisen oder Krieg gegen es zu führen; die vermeintliche anti-russische Voreingenommenheit internationaler Institutionen – sei es der OPCW, der Welt-Anti-Doping-Agentur oder der Vereinten Nationen – die Russland immer fälschlicherweise beschuldigen; die angebliche Russophobie der EU; oder die Ablehnung, dass Russland irgendeine Rolle bei der Vergiftung von Sergey Skripal oder dem Abschuss von MH17 gespielt hat, dass es in die Wahlen anderer Länder eingegriffen hat oder dass es eine Desinformationskampagne zu COVID-19 führt.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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