DISINFO: Es gibt eine politisch-ökonomisch-virale Allianz, um Sputnik V zu verhindern.
SUMMARY
Es besteht der Verdacht, dass eine politische-ökonomische-virale Allianz versucht, die Förderung des russischen Medikaments (Sputnik V) trotz seines nachgewiesenen Nutzens zu verhindern.
RESPONSE
Wiederkehrende Desinformationsnarrative über die laufende Überprüfung des Sputnik V Impfstoffs sowohl durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Das Magazin Nature hat im Juli 2021 festgestellt, dass “Wissenschaftler sagen, dass Bedenken hinsichtlich der Überwachung von Nebenwirkungen der Grund sein könnten, warum die WHO und die EMA bisher keine Notfallgenehmigung erteilt haben. Die WHO hat weitere Daten vom Gamaleya-Institut angefordert, und die Inspektionen der Impfstoffherstellungs- und klinischen Prüfungsanlagen in Russland sind im Gange. Bisher wurden neun Standorte inspiziert, und die WHO hat Bedenken hinsichtlich eines Herstellungsstandorts geäußert”.
Zum gleichen Thema hat die WHO bisher ihre offizielle Bewertung des russischen Impfstoffs nicht veröffentlicht. Bis zum 02. Juli 2021 wurde auf der Website der WHO angegeben, dass das voraussichtliche Entscheidungsdatum für die Bewertung “festgelegt wird, sobald alle Daten eingereicht und die Nachbereitung der Inspektionsbeobachtungen abgeschlossen ist”.
Auf der anderen Seite wurde die laufende Überprüfung von Sputnik V durch die EMA, die am 4. März 2021 eingeleitet wurde, erwartet, dass sie im Mai oder Juni zu einer Entscheidung kommen würde, aber es stellte sich heraus, dass der Entwickler von Sputnik V eine Frist vom 10. Juni 2021 zur Einreichung der erforderlichen klinischen Studiendaten versäumt, was den Genehmigungsprozess verzögern könnte.
Der Russische Direktinvestitionsfonds (RDIF), der den Impfstoff vermarktet, stellte fest, dass “die EMA-Überprüfung im Plan sei und die Genehmigung innerhalb der nächsten zwei Monate (Juli und August) erwartet werde."
Die EMA hat ihrerseits zuvor bestätigt, dass sie verpflichtet ist, denselben regulatorischen Ansatz und wissenschaftliche Strenge auf alle Impfstoffanträge anzuwenden, die den europäischen Anforderungen an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität entsprechen, und steht im Dialog mit mehr als 50 Impfstoffentwicklern aus der ganzen Welt.
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