DISINFO: Die westliche Kritik an Russland ist auf Russophobia zurückzuführen.

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DISINFO: Die westliche Kritik an Russland ist auf Russophobia zurückzuführen.

SUMMARY

Politische Führer, Presse und die öffentliche Meinung sind eins mit der Russophobie und suchen nach Ausreden, um die Spannungen aufrechtzuerhalten, weil es kein Vertrauen gibt. Vor Jahren war es die Krim, jetzt ist es der Fall Navalny. Dann gab es Sanktionen und internationalen Druck, also mal sehen, was jetzt kommen wird. Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen und Polizeigewalt vermischen sich mit der Medienkampagne gegen Russland unter allen Vorwänden. Wenn Sie nicht wissen, wem die Schuld zu geben ist, bringen Sie einen Russen in Ihr Leben und es wird eine Lösung gefunden.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über Russophobie als Mittel zur Ablenkung von jeglicher Kritik an Russlands illegalen Handlungen.

Im Gegensatz zu dieser Behauptung ist die Kritik an Russlands illegaler Invasion der Krim und dem Umgang mit dem Fall Navalny nicht auf angebliche Russophobie oder eine Medienkampagne zurückzuführen, die darauf abzielt, Russland unter irgendwelchen Vorwänden die Schuld zu geben, sondern ist eine legitime Ablehnung von Russlands Verstoß gegen internationales Recht und der Rechtsstaatlichkeit.

Siehe weitere Beispiele für diese Desinformationsnarrative über Russland als schuldloses Opfer des Westens, wie z.B. die Behauptungen über die angebliche anti-russische Voreingenommenheit internationaler Institutionen - sei es die OPCW, die Welt-Anti-Doping-Agentur oder die Vereinten Nationen - die stets Russland fälschlicherweise beschuldigen; die angebliche Russophobie der EU; die Behauptung, dass es die NATO und nicht Kremlin ist, die im Donbas-Konflikt verwickelt ist; Leugnungen, dass Russland irgendeine Rolle bei der Vergiftung von Sergey Skripal oder dem Abschuss von MH17 hatte; oder Behauptungen, dass weder der Bericht des US-Geheimdienstausschusses noch der Mueller-Bericht irgendwelche Beweise für eine russische Einmischung in die US-Wahlen 2016 gefunden haben, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass Russland versucht hat, das Brexit-Referendum zu beeinflussen, dass „absurde“ Anschuldigungen gegen Russland ein Versuch sind, es zu dämonisieren, dass für den Westen Russland ein Feind ist, der mit Militärbasen umzingelt werden muss.

Diese Desinformationsbotschaft erschien in demselben Fernsehprogramm wie die Behauptungen, dass „Borrell Russland nicht kritisieren konnte, weil Europa Sputnik V braucht“ und dass „westliche Kritik am Fall Navalny eine Einmischung ist; Russland mischt sich nicht in die Angelegenheiten anderer Länder ein“.

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RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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